Donnerstag, 8. Januar 2026

8.1.2026: Hildener Mietspiegel 2026: Jetzt wird zurückgerechnet!

Wer schon einmal versucht hat, die eigene Miete mit gesundem Menschenverstand einzuordnen, weiß: Das ist ungefähr so erfolgreich wie der Versuch, einem Goldfisch das Einmaleins beizubringen. Aber keine Sorge, die Stadt Hilden hat zum Jahresstart 2026 ein ganz besonderes Neujahrsgeschenk ausgepackt – einen brandneuen Mietspiegel! Und der kommt nicht etwa auf Papier oder mit Schleife im Briefkasten, sondern – wie es sich für die digitale Avantgarde von Rhein und Itter gehört – exklusiv online. Die gedruckte Broschüre? Gibt’s nicht. Dafür aber PDF. Und wenn das nicht nach amtlich geprüfter Wohnfreude klingt, dann wissen wir auch nicht weiter.

Der Mietspiegel wurde in liebevoller Dreiecksbeziehung zwischen dem Amt für Soziales und Wohnen, dem Haus- und Grundbesitzerverein Hilden sowie dem Mieterbund Rheinisch-Bergisches Land ausgebrütet. Gemeinsam haben sie Daten gesammelt, Vermieter befragt, Regressionsanalysen angewendet (kein Scherz!) und dabei vermutlich mehr Excel-Tabellen geöffnet, als ein durchschnittlicher Büroangestellter in seinem ganzen Leben zu Gesicht bekommt. Herausgekommen ist eine fein säuberlich gerechnete Übersicht über das, was man in Hilden *normalerweise* so für eine Wohnung bezahlt – je nach Baujahr, Ausstattung, Größe, Lage und wahrscheinlich auch Mondphase.

Für den unbedarften Hildener bedeutet das: Jetzt kann man sich mit ein paar Klicks schlau machen, ob die eigene Miete himmlisch fair oder doch eher galaktisch überteuert ist. Einfach den Mietspiegel-Rechner auf [www.hilden.de](http://www.hilden.de) anklicken, Wohnungsdaten eingeben und zack – Vergleichsmiete auf dem Bildschirm. Ob das dann beim nächsten Gespräch mit dem Vermieter hilft oder lediglich für erhöhten Puls sorgt, ist natürlich wie immer Typsache.

Die Stadt betont jedenfalls, dass der Mietspiegel ein sachliches Hilfsmittel zur Streitvermeidung ist. Und wer weiß – vielleicht bringt er tatsächlich ein bisschen Ruhe ins aufgeheizte Mietklima, bevor sich Nachbarn wieder mit dem Gartenzwerg bewerfen, weil einer 7,50 Euro zahlt und der andere 12,80. Transparenz ist schließlich Trumpf, vor allem wenn sie sich als PDF speichern lässt.

Und für alle, die sich jetzt schon auf das nächste große Zahlen-Update freuen: Ab 2030 soll ein „völlig überarbeiteter Mietspiegel“ erscheinen. Ob der dann holografisch projiziert wird oder direkt als Chatbot mit einem spricht, steht noch in den Sternen. Bis dahin bleibt uns der gute alte Rechner. Und das beruhigende Gefühl, wenigstens einmal im Leben statistisch korrekt gewohnt zu haben.

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