Mittwoch, 24. Juli 2024

24.7.2024: Verwirrung um die Oldie Night im Hildener Norden

Im Hildener Norden herrscht Verwirrung, und das nicht nur, weil der Sommer sich mal wieder nicht entscheiden kann, ob er warm oder kalt sein möchte. Die Oldie Night, ein fester Bestandteil des Jahreskalenders für viele Musikliebhaber, wurde überraschend abgesagt. Schuld daran ist die traurige Nachricht vom Tod von Klaus Scheuer, Gründungsmitglied der legendären Band IDEA. Doch was genau steckt hinter diesem emotionalen Durcheinander? Lassen Sie uns das Chaos entwirren.

Zunächst einmal: Auf der Facebook-Seite der Veranstaltung wurde das Aus der Oldie Night verkündet. „Klaus ist im Frühling dieses Jahres plötzlich und unerwartet von uns gegangen“, hieß es dort. Nach 56 Jahren musikalischer Höhenflüge hat sich die Band entschieden, das Kapitel IDEA zu schließen. Und mit dieser Entscheidung kam auch das Ende der Oldie Night – zumindest für dieses Jahr.

Nun gut, das wäre tragisch genug, aber die Verwirrung ging weiter. Die Fans, die mitfühlend unter dem Beitrag kondolierten, wurden plötzlich mit der Aussage von Dieter Arnold, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Hilden-Nord, konfrontiert: „Es war nie geplant, in diesem Jahr eine Oldie Night zu veranstalten.“ Hoppla! Da kratzte sich so mancher am Kopf und fragte sich, ob er nicht vielleicht in einem Paralleluniversum gelandet sei. Man hatte doch auf Facebook gesehen, dass die Veranstaltung für den 3. August angekündigt war.

Aber nein, Herr Arnold beruhigte die aufgebrachten Geister. Die Stadt hatte zu Beginn des Jahres Kanalbauarbeiten angekündigt. Niemand wollte riskieren, dass die Oldie Night zwischen Baggern und Bauzäunen stattfindet – die Romantik hätte darunter doch erheblich gelitten. Deshalb entschloss man sich klugerweise, das Konzert dieses Jahr ausfallen zu lassen. Wer allerdings die Absage auf Facebook in die digitale Welt hinausposaunt hat, bleibt ein Rätsel. Vielleicht ein Praktikant auf Koffeinentzug oder ein gelangweilter Algorithmus?

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels – oder in diesem Fall des Kanals. Im nächsten Jahr soll die Tradition weitergeführt werden, und die Oldie Night wird voraussichtlich am ersten Augustwochenende wieder die Herzen der Hildener erobern. Welche Band in die großen Fußstapfen von IDEA treten wird, steht noch in den Sternen. Vielleicht ein Revival von ABBA? Oder doch die Rolling Stones, die sich für nichts zu schade sind?

Bis dahin bleibt uns nur, die Erinnerungen an 18 unvergessliche Jahre mit IDEA zu bewahren und uns auf das nächste musikalische Highlight zu freuen. In diesem Sinne: Keep calm and carry on – auch ohne Oldie Night!

Dienstag, 23. Juli 2024

23.7.2024: Wanderlust in Hilden: Wie man im August fit und fröhlich bleibt

Der August in Hilden steht im Zeichen der Wanderlust – und ich meine nicht nur das gelegentliche Schlendern zum Kühlschrank und zurück. Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) hat beschlossen, uns alle auf die Beine zu bringen und bietet eine Reihe spannender Wanderungen an. Und nein, Sie müssen kein Mitglied sein, um mitzumachen. Sogar Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen – weil sich eben nicht nur Vereinsmeier gerne in der Natur tummeln.

Während die Megamärsche mit ihren 50, 75 oder gar 100 Kilometern die wirklich Harten anlocken, hält der SGV es eher moderat. Keine Sorge, hier bleibt uns das Marathonfeeling erspart. Aber spannend wird es trotzdem! Die Samstags- und Sonntagswanderungen (10-13 Kilometer) sind ideale Gelegenheiten, die Natur zu genießen, ohne am nächsten Tag wie ein Pinguin zu watscheln.

Erster Termin: Sonntag, 4. August, Schloss Landsberg – eine Runde um Hösel. Wanderführerin Magdalena Eilers wird Sie sicher und souverän führen, Telefon 02104 43954 oder 01515 2247603. Falls Sie eher der Samstagstyp sind, markieren Sie den 17. August im Kalender. Dann geht es durch Heide und Wasserschutzgebiet an der Talsperre Herbringhausen mit Marianne Gierling (Telefon 02103 8600, 0160 1036489). Und für die, die gar nicht genug kriegen können: Am 24. August steht die Wahner Heide auf dem Programm. Alfred von Grünhagen übernimmt die Führung, Telefonnummer 02103 64978 oder 0151 52289126. Eine telefonische Anmeldung bis zwei Tage vorher ist Pflicht, also nix wie ran ans Telefon!

Aber das ist noch nicht alles! Wenn Sie den August entspannt angehen wollen, gibt es jeden Dienstag und Mittwoch gemütliche Spaziergänge. Treffpunkt am Dienstag ist immer um 9.45 Uhr – da sind sogar die Morgenmuffel noch rechtzeitig wach. Die Strecken sind mit drei bis vier Kilometern auch für den letzten Couchpotatoe machbar. Hier ein paar Highlights: Am 6. August geht es zum Elbsee-Parkplatz, Schalbruch / Breidenbruch, Hilden. Am 13. August heißt der Treffpunkt Heidekrug Ecke Heidepark (Walder Straße), Hilden. Und wenn Sie am 20. August lieber Düsseldorf erkunden wollen, treffen wir uns an der Hildener Straße / Brockenstraße, Parkplatz rechts vor der Autobahnbrücke. Am 27. August schließlich endet der Monat mit einem Spaziergang vom Parkplatz Waldbad, Elberfelder Straße, Hilden.

Also, schnüren Sie die Wanderstiefel und packen Sie den Rucksack! Der August in Hilden verspricht Bewegung, frische Luft und jede Menge Spaß. Und denken Sie daran: Wer sich anmeldet, geht auf Nummer sicher. Wer nicht, der hat die Chance, eine lustige Geschichte darüber zu erzählen, wie er den Treffpunkt nicht gefunden hat.

Donnerstag, 18. Juli 2024

18.7.2024: Der doppelte Stromausfall, der uns alle überrascht hat

In Hilden war am Mittwochvormittag nichts so, wie es sein sollte. Gegen 9 Uhr verabschiedete sich der Strom in einem Viertel der Stadt, und das Chaos brach aus. Die Kaffeemaschinen blieben kalt, die Computer schalteten sich plötzlich ab und die Telefonanlagen schwiegen. Wer hätte gedacht, dass wir im Jahr 2024 plötzlich zurück in die Steinzeit katapultiert werden?

Eine Sprecherin der Hildener Stadtwerke gab bekannt, dass der Ausfall „etwa ein Viertel des Hildener Stadtgebietes betroffen, wobei der Schwerpunkt im Hildener Westen und Norden lag“. Doch wer trug die Verantwortung? Die Stadtwerke jedenfalls nicht. Die Ursache lag im Netz der Westnetz GmbH. Eine Sprecherin dieser Firma erklärte, dass ein Defekt in einer Umspannanlage der Übeltäter war. Warum die Anlage ihren Geist aufgab, blieb vorerst ein Mysterium – vielleicht hat sie einfach einen schlechten Tag erwischt.

Die Lage schien sich zu beruhigen, als der Strom nach zehn Minuten wiederkam. Doch die Freude war von kurzer Dauer. Kaum hatte man sich wieder eingerichtet, fiel der Strom erneut aus, diesmal jedoch nur für ein paar Minuten. Danach lief das Netz stabil, und alle atmeten erleichtert auf. Manch einer könnte meinen, die Stadtwerke hätten einen neuen Trick gefunden, um unsere Herzfrequenz zu testen.

Die Geschichte könnte direkt aus einem schlecht geschriebenen Science-Fiction-Roman stammen, in dem der Held alle zehn Minuten gegen die Dunkelheit kämpfen muss. Doch für die Hildener war es eine nervenaufreibende Realität. Ein Hoch auf die Technik, die uns immer wieder zeigt, wie abhängig wir von ihr sind – und wie schnell sie uns im Stich lassen kann.

So, liebe Hildener, beim nächsten Mal, wenn der Strom ausfällt, lehnen Sie sich zurück, zünden Sie eine Kerze an und genießen Sie die Ruhe. Oder nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über die absurden Launen des modernen Lebens zu amüsieren. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Stromausfall ja schon bald zum Stadtgespräch Nummer eins.

Mittwoch, 17. Juli 2024

17.7.2024: Geduldsprobe am Bahnhof Hilden: Ein Jahr, ein Dach, und viele Fragezeichen

Der Bahnhof Hilden bleibt das, was er schon lange ist: ein Provisorium. Mit anderen Worten: Wenn Sie dachten, Sie könnten bald im Trockenen auf Ihren Zug warten, haben wir eine Überraschung für Sie – Sie müssen noch mindestens ein Jahr die Wetterkapriolen direkt erleben. Die Deutsche Bahn (DB) kann frühestens im nächsten Frühjahr sagen, wann die ursprünglich für 2023 geplante Überdachung des Bahnsteigs kommen wird. Klingt fast wie ein Cliffhanger in einer langgezogenen Serie, nicht wahr?

Die große Frage, wann die Arbeiten am Bahnhof Hilden endlich wieder aufgenommen werden, kann die DB nach wie vor nicht konkret beantworten. Doch es gibt Hoffnung am Horizont – oder eher einen kleinen Lichtschimmer: Die Modernisierungsmaßnahme könnte in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres fortgesetzt werden. Könnte, sollte, würde, hätte... Sie kennen das Spiel.

Der genaue Zeitraum bleibt vorerst ein Mysterium, aber ein DB-Sprecher hat immerhin ein paar interessante Details preisgegeben. Zum Beispiel: 2025 könnte eine Sperrpause eingerichtet werden, damit die Arbeiten endlich losgehen können. Sperrpausen, so wird uns erklärt, sind notwendig, weil man im Gleisbereich nur unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen arbeiten kann. Bei Arbeiten in der Nähe von Oberleitungen können gefährliche Lichtbögen entstehen – und nein, das ist nicht der neueste Trend im Stromkunstbereich. Es bedeutet schlichtweg, dass man einen sicheren Abstand braucht oder den Draht abschaltet. Einfach, oder?

Die Organisation solcher Sperrpausen braucht natürlich einen langen Vorlauf. Beispiel gefällig? Eine umfangreiche Sanierung zwischen Frankfurt und Mannheim wurde bereits zwei Jahre im Voraus geplant, unmittelbar nach der Fußball-Europameisterschaft. So etwas wirkt sich sogar auf den Fernverkehr bis nach Köln und Düsseldorf aus. Zwei bis drei Jahre Vorlauf sind da normal. Klar, die Bahn ist eben kein Sprint, sondern ein Marathon – nur, dass wir Fahrgäste diesen Marathon auf klapprigen Bänken und ohne Dach laufen müssen.

Die gute Nachricht: Irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 2025 könnte nicht nur in Hilden, sondern auch anderswo fleißig saniert werden, um die Gleissperrung bestmöglich zu nutzen. Konkrete Angaben zur Maßnahme am Bahnhof Hilden und in der Region wird es aber wohl erst im nächsten Frühjahr geben, oder vielleicht sogar noch später. Schienenersatzverkehr, dieser treue Begleiter jedes Bahnreisenden, wird oft erst sechs Wochen vor einer Baumaßnahme angekündigt. Momentan sind jedenfalls weitere Planungen notwendig. "Daher können wir den Bauzeitraum noch nicht konkretisieren. Auch die Ersatzkonzepte sind noch in der Planung", erklärt der DB-Sprecher. Na wunderbar, wir warten gespannt.

Doch wer wird die Arbeiten am Bahnhof Hilden ausführen? Keine Sorge, das Vergabeverfahren ist trotz des noch offenen Termins irgendwann von Juli bis Dezember abgeschlossen. Und die gute Nachricht: Es wird keine neue Ausschreibung der Bauleistung geben. Puh, wenigstens das!

Ursprünglich sollte der Bahnsteig Ende vergangenen Jahres ein neues Dach erhalten. Das Ziel der 1,7 Millionen Euro teuren Baumaßnahme war der Abschluss der Arbeiten bis Anfang Dezember. Verzögerungen machten diesen Plan jedoch zunichte, und nun müssen wir uns auf weitere zwei Jahre Wartezeit einstellen. Wer am Bahnhof Hilden auf den Zug wartet, muss sich also weiterhin auf Einschränkungen einstellen: Keine Sitzgelegenheiten und kein Schutz vor der Witterung – es bleibt sportlich.

Der aktuelle Stationsbericht bewertet den Bahnhof übrigens als „entwicklungsbedürftig“. Kein Wunder, denn bei der Aufenthaltsqualität gibt es großen Nachholbedarf. Die nächste Bewertung könnte noch schlechter ausfallen, besonders ohne Dach. Der Report 2025 wird das fehlende Dach als dicken Malus vermerken. Für den Report 2026 wird es spannend: Wird die Modernisierung des Bahnsteigs rechtzeitig abgeschlossen sein? Oder werden die Kontrolleure im übernächsten Spätherbst erneut über den provisorischen Bahnhof marschieren?

Wir bleiben dran und berichten, ob der Bahnhof Hilden jemals aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Bis dahin: Nehmen Sie einen Schirm mit und setzen Sie sich auf Ihr eigenes Kissen.

Mittwoch, 10. Juli 2024

10.7.2024: Großbrand in Hilden: Schreinerei steht in Flammen

Am Dienstagabend kam es in Hilden zu einem Großbrand. Eine Schreinerei am Mühlenbachweg stand in Flammen, was die Einsatzkräfte vor erhebliche Herausforderungen stellte. Gegen 20 Uhr wurde der Alarm ausgelöst und die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Die Flammen schlugen mehrere Meter aus dem Dach, was den Einsatz von Drehleitern aus Hilden und Erkrath erforderte. Unterstützung kam von mehreren Einheiten aus dem gesamten Kreis Mettmann, die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz vor.

Auf dem Dach der Schreinerei war eine Photovoltaikanlage installiert, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Noch eine Stunde nach Beginn der Löscharbeiten trafen weitere Einsatzkräfte ein. Die Nina-Warn-App wurde um 20.48 Uhr ausgelöst und warnte vor Geruchsbelästigung. Der Rauch zog bis in die Hildener Innenstadt und in den Norden, jedoch bestand keine Gesundheitsgefahr.

Das Deutsche Rote Kreuz war ebenfalls im Einsatz und sorgte für die Verpflegung der rund 120 Einsatzkräfte. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Gegen 3.30 Uhr endete der Einsatz des Roten Kreuzes. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr hat angekündigt, am Mittwoch weitere Informationen zum Einsatz bekannt zu geben.

Dienstag, 9. Juli 2024

9.7.2024: Grundsteuer-Ärger in Hilden und Haan: Was kostet die Welt – oder zumindest dein Grundstück?

Es ist so weit: Die neue Grundsteuerreform kommt und Hilden sowie Haan stehen Kopf. Hausbesitzer, Grundstückseigentümer und Mieter fragen sich bang: Wie teuer wird die Grundsteuer ab 2025? Spoiler: Es könnte teuer werden. Sehr teuer.

Also, schnappt euch eine Tasse Kaffee, lehnt euch zurück und lasst uns diese steuerliche Seifenoper gemeinsam durchkauen. Zuerst die gute Nachricht: Das NRW-Finanzministerium hat endlich die neuen Hebesätze für die Grundsteuer B veröffentlicht. Die schlechte Nachricht? Die Steuern für Einfamilienhäuser steigen, während Gewerbebetriebe eine ordentliche Erleichterung bekommen – es sei denn, die Kommunen entscheiden sich für unterschiedliche Steuersätze für Wohn- und Nichtwohngrundstücke.

Aber warum das Ganze? Vor sechs Jahren hat das Bundesverfassungsgericht die alte Grundsteuerberechnung für verfassungswidrig erklärt. Also musste eine neue her. Und da wir in Deutschland nichts mehr lieben als komplizierte Steuerregelungen, ist diese neue Berechnung natürlich alles andere als einfach. Doch keine Panik, sagt das Ministerium, es soll alles aufkommensneutral sein – also keine versteckte Steuererhöhung. Aber wie Marcus Optendrenk, NRW-Finanzminister und wahrscheinlicher Party-Muffel, treffend sagt: "Aufkommensneutralität für die Kommune bedeutet nicht Belastungsneutralität für die Bürger." Klarer Fall von "den Letzten beißen die Hunde."

In Hilden liegt der aktuelle Hebesatz der Grundsteuer B bei 580 Prozentpunkten. In Haan sind es 510. Das Land schlägt nun vor, Haan auf 661 Prozentpunkte zu erhöhen und Hilden auf schwindelerregende 727. Ein Beispiel gefällig? Ein Einfamilienhaus in Hilden kostet momentan rund 615 Euro Grundsteuer im Jahr. Mit dem neuen Hebesatz wären es etwa 770 Euro. In Haan würden die Kosten von 510 auf 660 Euro steigen. Yay, Inflation trifft auf Steuererhöhung – wer hätte gedacht, dass es möglich ist, sich noch mehr über Rechnungen zu freuen?

Sollten die Städte jedoch unterschiedliche Steuersätze für Wohn- und Nichtwohngrundstücke einführen, würde das Bild anders aussehen. In Hilden kämen Wohngebäude auf 569 Prozentpunkte und Nichtwohngrundstücke auf heftige 1212. In Haan wären es 576 und 917. Klingt kompliziert? Es ist kompliziert. Und die Entscheidung liegt in den Händen der Städte – oder besser gesagt in den Händen von Leuten, die wahrscheinlich immer noch versuchen, ihre eigenen Steuererklärungen zu verstehen.

Hildens Kämmerer Martin Wiedersprecher hält sich bedeckt. Klar ist nur, dass im September 2024 Vorschläge gemacht werden, welche Steuern ab dem 1. Januar 2025 erhoben werden sollen. In Haan sieht es nicht anders aus. Stadtsprecher Jürgen Simon erklärt, dass eine kurzfristige Anpassung der Hebesätze nicht in Frage kommt und differenzierte Hebesätze zum 1. Januar 2025 nahezu unlösbare Probleme verursachen würden. Ein Hoch auf die Bürokratie!

Ach ja, die endgültige Steuer hängt auch vom Grundsteuermessbetrag ab, den jeder Grundstücksbesitzer kürzlich festgelegt hat. Diese Zahl multipliziert mit dem Hebesatz ergibt den neuen Betrag. Und das kann entweder zu einem Freudensprung oder zu einem schmerzhaften Griff ins Portemonnaie führen.

Zusammengefasst: Die Grundsteuerreform ist da, und sie wird uns alle betreffen. Also schärft eure Bleistifte, legt die Taschenrechner bereit und macht euch auf eine turbulente Steuerzeit gefasst. Und wer weiß, vielleicht habt ihr am Ende des Jahres genug Stoff für ein Steuerdrama in fünf Akten. Viel Spaß!

Montag, 1. Juli 2024

1.7.2024: Straßendrama in Hilden: Der Asphalt, der ewig warten lässt

In Hilden herrscht derzeit Hochbetrieb – zumindest was den Straßenbau angeht. Der Plan war simpel: neue Asphaltdecken drauf und fertig. Doch das Wetter hat andere Pläne und lässt die fleißigen Straßenbauer verzweifeln. Statt den Asphalt elegant auszurollen, gleicht der Job mehr einer Schlamm-Catch-Veranstaltung.

Der ursprüngliche Plan war ambitioniert: Bis zum 12. Juli sollte alles glänzen und die Straßen wie frisch aus dem Ei gepellt aussehen. Doch Pustekuchen! Die Stadt musste eingestehen, dass das Ende der Arbeiten nun auf den 19. Juli verschoben werden muss. Der Grund? „Starke und langanhaltende Regenfälle in den letzten Wochen“. Sagen wir es mal so: Petrus hatte wohl seinen Spaß daran, den Regenmodus auf Dauerbetrieb zu stellen.

Seit dem 19. Juni ackern die Teams vom Tiefbau- und Grünflächenamt, um die Straßen vor dem endgültigen Verfall zu retten. Die Mission: Straßenbeläge erneuern, und zwar an den besonders belasteten Stellen. Dabei handelt es sich um die berühmten Hotspots Am Wiedenhof (von der Kölner Straße bis zum Wendehammer), Poststraße (von der Benrather Straße bis zur Bahnhofsallee) und Regerstraße (von der Gerresheimer Straße bis zum Wendehammer). Die Arbeiten sind wie ein Theaterstück in Akten gegliedert: Zuerst Schächte, Schieberkappen und Straßenabläufe regulieren, dann Asphalt drauf.

Erfreulicherweise können die städtischen Regisseure verkünden, dass Am Wiedenhof und in der Poststraße bereits das erste Kapitel abgeschlossen ist. Die Regerstraße steht als Nächstes auf dem Programm. Doch bis der Asphalt finalisiert wird, ist noch ein bisschen Geduld gefragt.

Man stelle sich das Szenario einmal vor: Es ist ein wenig wie eine Telenovela, bei der immer wieder neue Wendungen hinzukommen. Und so bleibt Hilden gespannt, wie die Wettergötter sich in den kommenden Tagen verhalten werden.

Also, liebe Hildener, haltet die Gummistiefel bereit und freut euch auf den Tag, an dem ihr über frisch asphaltierten Straßen schweben könnt. Bis dahin bleibt es spannend, ob der 19. Juli tatsächlich das Happy End bringt oder ob uns das nächste Kapitel „Straßendrama“ erwartet.

Freitag, 21. Juni 2024

21.6.2024: Hilden's solare Revolution: Vom Acker zur Energiequelle

Liebe Hildener und alle, die es werden wollen,

stellt euch vor: Ihr schlendert gemütlich durch den Hildener Süden, wo einst friedlich die Äcker grünten und die Karnap-Fläche ein kleines Paradies für Spaziergänger und Naturliebhaber war. Doch haltet euch fest, denn ein revolutionäres Projekt steht in den Startlöchern! Die Stadtwerke Hilden planen einen gigantischen Solarpark, der selbst die Sonne vor Neid erblassen lässt.

Die Planungen sind noch so frisch wie das Brot vom Bäcker um die Ecke, aber die Idee steht: Ein Solarpark mit einer Leistung von 11,1 MWp soll hier entstehen. Was bedeutet das für uns? Nun, rein rechnerisch könnten damit über elf Gigawattstunden Strom pro Jahr produziert werden. Das würde mehr als 3500 Haushalte mit Energie versorgen. Das klingt doch schon mal nach einem hellen Lichtblick, oder?

Doch wie kam es dazu? Die Stadtwerke, angeführt von unserer unerschütterlichen Sabine Müller, haben beschlossen, in erneuerbare Energien zu investieren. Warum? Natürlich, um das noble Ziel der Stadt Hilden zu unterstützen, klimaneutral zu werden. Müller verrät uns jedoch nicht allzu viel, denn vieles wird im nicht-öffentlichen Teil des Wirtschafts- und Wohnungsbauförderungsausschusses diskutiert. Geheimniskrämerei? Vielleicht. Spannung? Definitiv!

Am 20. Juni trifft sich die lokale Polit-Prominenz im Hildener Bürgerhaus, um über diese und andere wichtige Themen zu diskutieren. Natürlich wird der Solarpark hinter verschlossenen Türen behandelt – man will ja nicht, dass die Sonne zu früh von den Plänen erfährt und vor lauter Aufregung auf Hochtouren strahlt.

Und was passiert mit den betroffenen Grundstücken? Noch sind sie Ackerland und werden von den Hildenern liebevoll „die Felder“ genannt. Doch die Zeiten ändern sich. Die Grundstücke im Bereich Karnap und an den Gölden sollen teilweise in Solarfelder verwandelt werden. Ein geteerter Wirtschaftsweg trennt die beiden Flächen, die insgesamt stattliche 67.000 Quadratmeter umfassen. Ein Teil davon bleibt jedoch naturbelassen – wir wollen ja nicht gleich alles verändern.

Die Planungen sind ambitioniert, aber man muss sagen: Hut ab vor diesem visionären Schritt! Während andere Städte noch über den Bau von Parkplätzen streiten, schwingt Hilden sich auf, ein grünes Vorzeigeprojekt zu realisieren. Bald könnten wir sagen: „Hilden – von der Sonne geküsst und mit Energie versorgt.“

Also, liebe Leser, freut euch auf eine Zukunft voller Sonnenenergie und vielleicht ein bisschen weniger Ackerduft. Die Stadtwerke Hilden machen's möglich, und wer weiß, vielleicht gibt’s demnächst auch Solar-Kaffee zum Sonnen-Aufgang. Bleibt dran und haltet eure Sonnenhüte bereit!

Mittwoch, 19. Juni 2024

19.6.2024: Hilden in Einbahnstraße-Chaos: Ein Verkehrsabenteuer der besonderen Art

Liebe Hildener und all jene, die mutig genug sind, unsere Stadt zu durchqueren,

es gibt Neuigkeiten von der Verkehrsfront, die eure Herzen schneller schlagen lassen werden – im wahrsten Sinne des Wortes, denn wer Stau liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Die Kirchhofstraße, unser geliebtes Verkehrschaos-Epizentrum, wird nun doch zur Einbahnstraße erklärt. Eigentlich war etwas ganz anderes geplant, aber wer braucht schon Planungen, wenn man auch spontan für Verwirrung sorgen kann?

Die Stadtwerke haben beschlossen, die Verkehrsführung grundlegend zu ändern, was für einige von uns bedeutet, dass wir neue, aufregende Wege durch die Stadt finden müssen. Sabine Müller, unsere tapfere Stadtwerkesprecherin, hat die Bombe platzen lassen: „Wir machen die Kirchhofstraße für sechs Wochen zur Einbahnstraße, weil wir eine große Hochdruck-Gasleitung erneuern.“ Klingt wichtig, oder? Wichtig genug, um unser aller Pendelgewohnheiten auf den Kopf zu stellen.

Ursprünglich sollte eine Baustellenampel den Verkehr in beide Richtungen regulieren. Doch dann kam die Erkenntnis: „Oh nein, das würde zu langen Staus bis zur Berliner Straße führen!“ Als wäre das etwas Neues. Jetzt dürfen wir alle ein wenig Abenteuerlust zeigen und Umleitungen fahren. Der Plan: Die Kirchhofstraße wird in Richtung Lindenplatz gesperrt. Ab der Berliner Straße dürfen nur noch Anwohner in Richtung Innenstadt abbiegen. Alle anderen dürfen sich an den Umleitungen erfreuen – entweder über die Berliner Straße und die Klotzstraße Richtung Lindenplatz oder über die Walder Straße und die Grünstraße zur Baustraße.

Für diejenigen, die stadtauswärts unterwegs sind: Entspannung! Die Durchfahrt bleibt möglich. Der Busverkehr wird auch teilweise umgeleitet, aber keine Sorge, die Rheinbahn gibt Details dazu bekannt. Oder auch nicht – Überraschungen sind doch das Salz in der Suppe, oder?

Warum das Ganze? Na klar, um unsere Energie-Infrastruktur zu modernisieren und zu verbessern. Ein großes Lob an die Stadtwerke, die nicht nur Gasleitungen, sondern auch unseren Orientierungssinn und unsere Geduld auf die Probe stellen.

Also, liebe Hildener, schnallt euch an, programmiert eure Navigationsgeräte neu und freut euch auf ein Verkehrsabenteuer der besonderen Art. Es wird eine wilde Fahrt!
 

Samstag, 15. Juni 2024

15.6.2024: Hilden muss sparen – und alle werden es merken: Karneval, Schützenfest und das mysteriöse Verschwinden der goldenen Gans

Hilden, die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – na ja, zumindest bis vor kurzem. Jetzt, wo der Bürgermeister Claus Pommer und sein Team realisieren, dass ihnen bis zu 13 Millionen Euro durch die Finger gleiten wie Sand am Strand von Mallorca, wird das Geld enger geschnallt als ein Badeanzug nach Weihnachten.

Man könnte meinen, Hilden habe das Glück gepachtet, aber wie sich herausstellt, ist auch in dieser Stadt das Geld nicht auf Bäumen gewachsen. Stattdessen hat der Kämmerer Martin Wiedersprecher kurzerhand zehn Prozent des städtischen Budgets gesperrt. Ein Move, der sich so schmerzhaft anfühlt wie ein unverhoffter Zahnarztbesuch.

„Was kann sich Hilden noch leisten?“ fragt sich Claus Pommer, während er seine Ausgabenliste prüft, als wäre es eine Schatzkarte. Spoiler-Alarm: Der Schatz ist leer. Die Ausgaben der Stadt sind seit 2019 von 180 Millionen auf 215 Millionen Euro gestiegen. Und jetzt sollen auch noch die Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen, weil die Gesamtkonjunktur schwächelt. Man könnte meinen, die Wirtschaft hätte sich einen Schnupfen eingefangen.

Während die Kitabetreuung und die Hilfen zur Erziehung weiterhin finanziert werden, müssen Veranstaltungen auf den Prüfstand. Der Bürgermeister verspricht jedoch, dass das Bürgerfestival im September – ein Event, das die Stadtgesellschaft zusammenschweißt – irgendwie stattfinden wird. Vielleicht in abgespeckter Form. Hoffen wir, dass das nicht bedeutet, dass die Hälfte der Bürger sich als Festzeltstangen verkleiden muss.

Aber was ist mit dem geliebten Rosenmontagszug? Müssen die Schützen jetzt selbst für ihre Blaskapellen bezahlen? Können die Jazztage ihren Jazz noch spielen, oder müssen sie auf Stille-Disco umsteigen? Und das Waldbad – werden die Hildener bald im Stadtbrunnen planschen müssen?

Während die Verwaltung darüber nachdenkt, wie sie die Einnahmen steigern kann, um den Haushalt zu sanieren, ist eine Idee im Raum: die Grundsteuer. Ja, auch das Eigenheim könnte bald teurer werden. Vielleicht sollten wir anfangen, unsere Gärten in Mini-Golfplätze zu verwandeln und Eintritt zu verlangen.

Am Ende des Tages hofft die Stadt, dass die Familien, Kinder und Bildungseinrichtungen möglichst wenig von den Kürzungen betroffen sein werden. Denn wenn es etwas gibt, das Claus Pommer am Herzen liegt, dann sind es die kleinen Hildener und ihre Zukunft – selbst wenn sie diese in einem möglicherweise leereren Spielmobil verbringen müssen.

Hilden steht also vor schwierigen Entscheidungen. Aber mit ein bisschen Glück, viel Humor und dem einen oder anderen Sparschwein könnten wir alle gemeinsam durch diese turbulente Zeit kommen. Denn eines ist sicher: Hilden hat schon immer bewiesen, dass es zusammenhält – selbst wenn das Geld knapp ist und die goldene Gans auf Diät gesetzt wird.

Dienstag, 11. Juni 2024

11.6.2024: Weniger Müll in Hilden: Eine Gute Nachricht? Nicht so Schnell!

Hilden, das charmante Städtchen, das bisher hauptsächlich für seine malerischen Straßen und freundlichen Einwohner bekannt war, hat nun eine neue Feder im Hut: weniger Müll! Laut der Abfallstatistik 2023 werfen die Hildener weniger Müll weg. Das klingt erstmal fantastisch – aber Moment mal, das ist nicht überall so eine grandiose Nachricht.

Lasst uns das Ganze mal auseinandernehmen. Der Papiermüll, der sich traditionell in der blauen Tonne stapelt, hat abgenommen. Vielleicht lesen die Leute einfach weniger Zeitungen und mehr digitale Nachrichten – oder sie haben endlich bemerkt, dass Katzenvideos genauso gut auf dem Smartphone wie auf Papier zu sehen sind.

Aber Moment mal, der Durchschnittsdeutsche hat 2022 fast das Sechsfache seines Körpergewichts an Müll produziert. Das sind 441 Kilogramm pro Kopf! Also, es gibt definitiv noch Raum für Verbesserung, liebe Mitbürger. Zumindest haben die Hildener im letzten Jahr insgesamt 306 Tonnen weniger Müll weggeworfen als 2022. Klingt gut, oder?

Doch lasst uns tiefer graben. Papiermüll: minus 204 Tonnen. Leichtverpackungen: minus 190 Tonnen. Klingt immer noch gut? Vielleicht nicht. Der Restmüll hat nämlich zugenommen – um 169 Tonnen, um genau zu sein. Bioabfälle auch, um satte 137 Tonnen. Hat da jemand eine neue Obsession für Komposthaufen entwickelt?

Interessant ist, dass NRW im Vergleich der Bundesländer auf Platz sechs landet, wenn es um Haushaltsabfälle geht. Nicht schlecht, NRW! Doch wenn man die letzten Jahre betrachtet, sieht man, dass die Abfallmenge seit 2014 sinkt – zumindest bis die Pandemie uns alle gezwungen hat, unsere inneren Messi zu entdecken.

Letztendlich produzierte jeder Hildener im letzten Jahr 229 Kilogramm an Haus- und Sperrmüll. Das sind drei Kilogramm mehr als 2022. Also, Hut ab an alle, die in den letzten beiden Jahren weniger Müll gemacht haben. Trotzdem, der langfristige Trend zeigt eine Tendenz zu weniger Müllproduktion, was ja gut ist. Doch warum ist das so?

Ein spannender Punkt: Bio- und Grünabfälle sind ebenfalls rückläufig. Von 103 Kilogramm pro Person in 2014 auf 85 Kilogramm im letzten Jahr. Das Klima spielt hier eine Rolle – ja, wirklich! Temperaturen und Niederschläge beeinflussen die Vegetation und somit den Bioabfall. Also, wenn es heißer wird, denkt daran, weniger Gras zu mähen und mehr Limonade zu trinken.

Alles in allem ist weniger Müll in Hilden eine gute Nachricht. Aber, wie immer, steckt der Teufel im Detail. Also, weiter fleißig trennen, recyceln und vielleicht auch mal überlegen, ob die zehnte Verpackung wirklich notwendig ist. Hilden, du machst das schon – aber es gibt immer Raum für Verbesserung!

Samstag, 8. Juni 2024

8.6.2024: Hilden feiert ohne Kirmes – Schützenfest mit Fassanstich, Tanz und jeder Menge Blasmusik

Achtung, Hilden! Das traditionelle Schützenfest steht vor der Tür, und dieses Jahr ist es ein bisschen anders als sonst. Statt Zuckerwatte und Riesenrad gibt's diesmal nur Fassbier und Blasmusik – und das ist auch gut so! Bürgermeister Claus Pommer wird persönlich das Fass anstechen, und die St. Sebastianer laden alle ein, ins Festzelt am alten Markt zu strömen. Wer braucht schon eine Kirmes, wenn man DJ Frank hat, der das Beste aus Pop und Fox der letzten 40 Jahre auflegt?

Los geht's am Freitag, 7. Juni, mit dem großen Aufmarsch der Schützen um 17 Uhr. Um 18 Uhr startet dann die Party – und wenn DJ Frank am Mischpult steht, bleibt kein Bein still. Apropos Beine: Tanzen ist erlaubt, Stagediving eher nicht.

Am Samstag, 8. Juni, geht's schon um 11 Uhr los mit dem Lichtpunkt-Schießen. Nein, das ist kein neuer Instagram-Filter, sondern ein Wettbewerb für Jugendliche und Erwachsene. Preise gibt's auch, vielleicht sogar einen Kaktus – wer weiß das schon? Um 15 Uhr wird's dann gemütlich beim Seniorennachmittag mit Kaffee, Kuchen und Peter Weisheit am Mikrofon. Abends um 20 Uhr rockt dann die Band „Sickspack“ das Festzelt. Der Eintritt kostet 12 Euro, aber hey, für gute Coverrock-Musik ist das ein Schnäppchen. Tickets gibt's im Reisebüro und in der Schützenhalle – oder zur Not an der Abendkasse, falls Sie Ihr Leben gerne spontan gestalten.

Am Sonntag, 9. Juni, können Sie sich um 14.30 Uhr die Gastvereine anschauen, die am Warrington-Platz aufmarschieren. Danach zieht der Festzug durch die Fußgängerzone, was eine perfekte Gelegenheit ist, um mal wieder Ihre beste Parade-Welle auszupacken. Ab 16.30 Uhr wird im Festzelt musiziert, und ab 18 Uhr sorgt die Blaskapelle Garath für den musikalischen Höhepunkt des Tages.

Und dann ist da noch der Montag, 10. Juni – der Tag des großen Königsschießens. Dieses findet allerdings nicht im Festzelt, sondern am Schießstand der St.-Sebastianus-Schützen statt. Nach dem Bürgerschießen, das um 11 Uhr beginnt, stehen gegen 15 Uhr die neuen Schützenkönige fest. Diese werden abends ab 20 Uhr beim Krönungsball gekrönt, begleitet vom Großen Zapfenstreich, gespielt von der Blaskapelle Garath und dem Spielmannszug Blau-Weiß Garath. Alle Veranstaltungen im Festzelt – außer dem Samstagabendkonzert – sind übrigens kostenlos. Also, packen Sie Ihre gute Laune ein und kommen Sie vorbei!

Na, wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Das Schützenfest in Hilden verspricht jede Menge Spaß, auch ohne Kirmes. Also, auf die Schützen, fertig, los!

Mittwoch, 29. Mai 2024

29.5.2024: Parken in Hilden: Wenn das Kleingeld knapp wird, müssen die Füße ran!

In Hilden wird das Parken teurer, und das nicht zu knapp! Ab dem 1. August kostet das Ticket fürs städtische Parkhaus satte 2 Euro pro Stunde. Und als ob das nicht genug wäre, steigen auch die Preise fürs Parken unter freiem Himmel. Also, liebe Autofahrer, haltet eure Münzsammlung bereit, denn das Parken in Hilden wird bald zum teuren Vergnügen.

Wer in Zukunft einen gebührenpflichtigen Parkplatz in Hilden ansteuert, sollte besser ein paar Münzen mehr in der Tasche haben. In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen wird nämlich über eine Anhebung der Tarife beraten. Sollte sich bei der Sitzung am 5. Juni im Bürgerhaus eine klare Mehrheit dafür aussprechen, könnte der Rat der Stadt drei Wochen später entsprechend entscheiden. Hurra, mehr Zeit, um das Kleingeld zu sammeln!

Grundsätzlich ist das Parken unter freiem Himmel montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr auf entsprechend ausgewiesenen Flächen gebührenpflichtig. Die ersten wie auch die zweiten 20 Minuten der Parkzeit kosten jeweils 60 Cent, die nächsten 20 Minuten 80 Cent und jede weitere angefangene Stunde schlägt mit 2 Euro zu Buche. Wenn entsprechend entschieden wird, dürften sich die Gebühren frühestens zum 1. August erhöhen.

Die Autofahrer, die am Dienstag ihre Münzen in den Parkautomaten an der Robert-Gies-Straße warfen, waren wenig begeistert. „Prost Mahlzeit! Das ist schon sehr hoch und das kann sich bestimmt nicht jeder leisten“, kommentierte Sabine Kuhlemann-Mai, unmittelbar nachdem sie 3 Euro für zwei Stunden Parken bezahlt hatte. Direkt hinter ihr merkte Paul Filiks an, dass er an der Königsallee in Düsseldorf nicht mehr als 2 Euro die Stunde zahlen würde. Der Langenfelder hält diesen Tarif für gerade noch so vertretbar, auch in Hilden.

Ein Grund für die Erhöhung? Klar, die Stadt will, dass wir mehr laufen! Oder vielleicht doch die Busse und Bahnen nutzen. Im Beschlussvorschlag zur Sitzung in der kommenden Woche findet sich ein entsprechender Hinweis: „Eine Verteuerung der Parkentgelte hat grundsätzlich eine leitende Wirkung für alle Verkehrsteilnehmer, denen sich Alternativen mit niedrigen Zugangshemmnissen bieten. Eine entsprechende Entscheidung zu Lasten des PKW-Verkehrs hätte zudem Signalwirkung zu Gunsten anderer Transportmittel.“ Heißt im Klartext: „Lauf doch mal wieder!“

Tatsächlich hatte die Stadt die Gebühren erst vor zwei Jahren erhöht. Seit 2022 zahlt man in der ersten Stunde für 20 Minuten jeweils 50 Cent und danach 1,50 Euro für jede angefangene weitere Stunde. Die letzte Erhöhung belief sich auf 50 Prozent, und hätte es nach CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Finanzausschuss gegangen, hätten sich die Tarife sogar um 80 Prozent erhöht. Die CDU entschied später anders und erklärte eine solche Steigerung als nicht vertretbar angesichts des generellen Kostenanstieges bei den Energie- und Lebenshaltungskosten.

Und auch Paul Filiks hat es auf den Punkt gebracht: Eine „moderate Anhebung“ dürfte kaum zu spürbaren „Veränderungen in der Besucherstruktur der Innenstadt“ führen. Eine weitere Anhebung der Tarife wäre vermutlich vertretbar und würde nicht dazu führen, dass Konsumenten weniger Geld in den Geschäften ausgeben würden. Also keine Sorge, liebe Shopaholics, ihr könnt weiterhin fleißig einkaufen – nur halt mit weniger Münzen in der Tasche.

Der eigentliche Preistreiber sind jedoch die Gebühren in den Parkhäusern, die von der Verkehrsgesellschaft Hilden (VGH) betrieben werden. Hier steht eine Anhebung der Tarife von 1,50 auf 2 Euro pro Stunde zum 1. August an. Um „Ausweichverkehre zu vermeiden“, sollten sich die Gebühren in den Parkhäusern und im öffentlichen Raum auf „einheitlichem Niveau“ bewegen. Die VGH begründet die Preissteigerung mit dem inflationsbedingten Kostenanstieg für Personal und Unterhalt. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf den Baupreisindex, der allein in den Jahren 2022 und 2023 um circa 25 Prozent angestiegen sei. „Dies und auch die bereits angesprochene Lenkungswirkung rechtfertigen daher aus Sicht der Verwaltung eine neuerliche Anpassung der Parkgebühren.“

Also, liebe Hildener Autofahrer, macht euch bereit für die neuen Preise und denkt daran: Es gibt immer eine Alternative. Vielleicht wird es Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen oder einfach mal wieder ein paar Schritte zu Fuß zu gehen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dabei sogar ganz neue Ecken in unserer schönen Stadt. In diesem Sinne: Fröhliches Parken!

Sonntag, 26. Mai 2024

26.5.2024: Hilden blüht auf: Eine florale Revolution nach den Eisheiligen

Es ist offiziell: Die Eisheiligen haben ihre Koffer gepackt und sind abgereist. Und was macht Hilden? Pflanzt Blumen – knapp 5000, um genau zu sein! Der Bauhof hat sich entschieden, dem Stadtbild einen farbenfrohen Touch zu verleihen, und das bedeutet, dass an 15 Standorten die inzwischen verblühte Winterbepflanzung einem sommerlichen Blumenmeer weichen muss.

Ernst Sander von der Grünunterhaltung, ein Mann, der Blumen nicht nur pflanzt, sondern sie offenbar auch liebt, erklärte: „Damit die dunkle Jahreszeit ein wenig bunter wird, hatten wir im letzten November Stiefmütterchen eingesetzt, die trotz Frost in kräftigen Farben blühen.“ Ja, Hilden, wer braucht schon Sonnenlicht, wenn man knallbunte Stiefmütterchen hat?

Sechs tapfere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit damit beschäftigt, die städtischen Blumenkübel und Beete mit einer bunten Mischung aus Begonien, Petunien, Tagetes, Edellieschen, Margeriten und Geranien zu bestücken. Es ist fast so, als hätte jemand den Farbkasten über der Stadt ausgekippt – und das ist gut so! Diese Pflanzen stammen übrigens aus dem Garten-Shop Benninghof der Evangelischen Stiftung Hephata. Ein Hoch auf die Teilhabe am Arbeitsleben und die florale Schönheit!

Aber warum jetzt, fragt ihr euch? Warum diese plötzliche Blütenexplosion? Die Antwort liegt in einer alten Bauernregel und einer Gruppe heiliger Männer und Frauen, die im Mai für frostige Nächte verantwortlich gemacht werden – die Eisheiligen. Ernst Sander erklärt: „Bis Mitte Mai muss noch mit Nachtfrost gerechnet werden. Nach den Eisheiligen können alle Blumen nach draußen.“ Also haben die Hildener gewartet, bis Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die Kalte Sophie ihre frostigen Hände von den jungen Pflanzen lassen.

Nun, da die Eisheiligen vorbei sind, kann Hilden endlich aufatmen und aufblühen. Die Blumen sind bereit, das urbane Stadtbild zu erfrischen und uns allen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Also, liebe Hildener, genießt die Blütenpracht, die dank einer wohlüberlegten Pflanzstrategie und einem Hauch von göttlichem Timing jetzt in voller Blüte steht.

Freitag, 17. Mai 2024

17.5.2024: Ampel-Wunder in Hilden: Fußgänger dürfen endlich hoffen!

Es gibt Neuigkeiten aus Hilden, die so alt sind, dass sie fast schon in ein Geschichtsbuch gehören. Aber jetzt wird es ernst: An der Richrather Straße, im Bereich des Südbahnhofs, wird endlich eine neue Ampel installiert! Straßen.NRW hat angekündigt, dass es am 21. Mai – direkt nach Pfingsten – losgeht. Also, liebe Hildener, lasst uns die Sektflaschen bereitstellen!

Wer hätte gedacht, dass ein Ampelbau so lange dauern kann? Vor sage und schreibe 20 Jahren schlugen die Stadtplaner vor, den Fußgängern eine Querungshilfe zu gönnen. Denn viele Pendler müssen täglich die Richrather Straße überqueren, um von Zug zu Bus oder umgekehrt zu gelangen. Aber damals geschah – Überraschung! – nichts.

Dann, im Jahr 2009, wurde der Straßenbetrieb von der Stadt aufgefordert, eine Ampel zu bauen. Und wieder: nichts. Es scheint, als ob die Baupläne irgendwo in einer Schublade verschwanden, wahrscheinlich zwischen den Entwürfen für fliegende Autos und teleportierende Busse. Erst 2017 entschied die Politik, dass eine Ampel doch ganz nett wäre. Aber Reden ist Silber, Bauen ist Gold. Also, weiter warten.

Unterdessen wurden andere Baustellen fleißig bearbeitet. Die Kanäle und Fahrbahnen vom Hagelkreuz bis zur Eisenbahnbrücke wurden erneuert. Autofahrer nutzten illegale Abkürzungen, die Polizei stand Wache, und die Baustelle dauerte Monate. Wer braucht schon eine Ampel, wenn man spannende Umwege und Verkehrsdramen haben kann?

Doch jetzt, liebe Bürger, kommt die Rettung! Die Bauarbeiten für die Ampel starten bald, und wenn alles glattläuft, wird sie ab dem 10. Juni – also in der 24. Kalenderwoche – in Betrieb genommen. Straßen.NRW verspricht, dass die Einschränkungen im Verkehrsfluss minimal sein werden. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein.

Die Ampel wird im Dauergrün für die Autofahrer stehen, außer wenn ein Fußgänger das Freigabesignal anfordert. Das klingt fair, oder? Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro, plus ein paar extra Euros für taktile Elemente, damit auch wirklich jeder sicher über die Straße kommt.

Also, Hilden, lasst uns jubeln und die Ampel feiern! Es hat nur zwei Jahrzehnte gedauert, aber jetzt wird alles gut. Manchmal braucht es eben Zeit, bis die Dinge in Bewegung kommen – besonders, wenn es um Ampeln geht.

Sonntag, 12. Mai 2024

12.5.2024: Seed & Greet: Hilden’s Elektrischer Ritterschlag!

Wenn Hilden jetzt auf der Weltkarte steht, dann dank seines fabelhaften Seed & Greet Schnellladeparks, der bei einer weltweiten Online-Abstimmung den dritten Platz ergattert hat. Unser strahlender Held, Betreiber Roland Schüren, hat es geschafft, die Konkurrenz aus Skandinavien in einem elektrischen Kopf-an-Kopf-Rennen ordentlich aufzuladen – dabei könnte man fast sagen, dass er Davids Schleuder auf Turbo gesetzt hat!

Die Krone ging an den Ladepark in Mandal, Norwegen, gefolgt von Vädermotet, Schweden. Aber Achtung, diese nordischen Wunderwerke haben nur 36 und 12 Ladeplätze, während unser Seed & Greet mehr als 100 Elektroautos gleichzeitig mit Strom füttern kann. Da fragt man sich: Wie viele Elche braucht es eigentlich, um so viele Autos zu übertreffen?

Schüren ist zu Recht stolz auf sein Werk und hebt hervor, dass Seed & Greet der einzige Top-3-Ladepark ohne internationale Konzernunterstützung ist. Hier wird nicht nur geladen, sondern auch fair gehandelt: Strom, Pizza und Honig – alles bio und nachhaltig, natürlich! Kein Wunder, dass die Pioniere von Tesla, Fastned und Nio ihre Stromkabel hier gerne anschließen. Sie werden nicht nur mit Kilowattstunden, sondern auch mit einem Lächeln im Bäckerei-Restaurant versorgt.

Dan Mumford, der Organisator der Abstimmung, hat in einer E-Mail an alle Beteiligten betont, dass das Rennen um die Spitzenplätze ein echter Nailbiter war. Unternehmensvertreter hatten bis Ende des Monats ihre Stimmen abgegeben und Kriterien wie Kundenkomfort und Nachhaltigkeitsfeatures bewertet. Seed & Greet glänzte mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach, Bio-Backwaren und einer Pizza, die aus jedem Elektroauto einen Italienurlaub macht – und das alles unter dem Summen eigener Bienen!

Schüren hat die Vision dieses Schnellladeparks, nachdem er seine Bäckerei-Flotte 2011 auf Elektrofahrzeuge umgestellt hatte. Und das Abenteuer ist noch nicht zu Ende! In Zukunft soll am Hildener Norden ein neues Gebäude entstehen, das eine Bäckerei, Büroräume und eine Vertical Farm beherbergt. Ja, richtig gelesen, eine Farm, die vertikal geht. Da wird aus einem Brötchen plötzlich ein Höhenflug!

Der Baubeginn war ursprünglich für 2023 geplant, doch aufgrund steigender Energiekosten und den unvorhergesehenen Kosten durch den Ukraine-Konflikt müssen die Pläne neu kalkuliert werden. Aber keine Sorge, Schüren hat sicherlich noch ein Ass im Ärmel – oder besser gesagt, einen Akku im Ladegerät.

Seed & Greet bleibt also der leuchtende Stern am Ladehimmel von Hilden, immer bereit, noch mehr Autos und Menschen zu elektrisieren. Wer hätte gedacht, dass ein Schnellladepark so viel Spaß machen kann? Also, ladet auf, schnappt euch eine Bio-Pizza und lasst euch von den Hildener Bienen ein Lächeln ins Gesicht zaubern!
 

Dienstag, 7. Mai 2024

7.5.2024: Wasser Marsch! Das Waldbad öffnet – besser spät als nie

Na, habt ihr eure Badehosen und Bikinis schon aus dem Winterschlaf geholt? Es wird Zeit! In Hilden verzögert sich der Start der Freibadsaison zwar um drei Tage, aber keine Sorge, das Waldbad wird definitiv für ungetrübten Badespaß sorgen. Wir sollten dem Badespaß ja nicht im Wege stehen – auch wenn er ein bisschen auf sich warten lässt.

Die Saison im Waldbad beginnt dieses Jahr am 16. Mai statt wie geplant am 13. Mai. Warum? Offenbar war ein falsches Ersatzteil schuld. Stellt euch das vor: Ihr wollt endlich ins kühle Nass springen, und dann sagt jemand: „Ups, falsches Teil geliefert.“ Das ist wie Weihnachten ohne Schnee oder wie ein Sommer ohne Eiscreme!

Doch jetzt sind fast alle Vorbereitungen getroffen: Die Schwimmbecken sind nicht nur sauber, sondern glänzen vor Sauberkeit, die Rutschen sind bereit für eure waghalsigen Rutschpartien, und die Liegewiese sieht aus, als würde sie gleich selbst einen Sprung ins Wasser wagen wollen. Ab dem 16. Mai um 9 Uhr kann dann endlich jeder ins kühle Blau eintauchen.

Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: In dieser Saison bleibt das Waldbad bis 20 Uhr geöffnet, ganze eine Stunde länger als gewohnt. Perfekt, um die lauen Sommerabende im Wasser zu genießen. Wer hätte gedacht, dass man in Hilden die Nächte durchschwimmen könnte? Okay, bis Mitternacht geht es nicht, aber ein bisschen träumen wird ja wohl erlaubt sein.

Für die Frühaufsteher unter euch bleibt das Hildorado die Anlaufstelle für das Frühschwimmen ab 6.30 Uhr. Ja, einige Menschen springen tatsächlich so früh ins Wasser. Für alle, die sich fragen, wie man sich so früh schon bewegen kann: Es bleibt ein Mysterium.

Und ein kleiner Tipp für alle, die nicht so auf Warten stehen: Bucht eure Tickets online. Damit könnt ihr die langen Schlangen umgehen und fühlt euch wie VIPs, wenn ihr durch den Express-Zugang schlendert. Fühlt sich an wie im Film, nur ohne Paparazzi.

Also, packt die Schwimmsachen ein und stellt die Sonnencreme bereit. Hilden wartet auf euch – ein paar Tage länger zwar, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er wegen eines falschen Ersatzteils länger auf den Sommer warten musste?

Sonntag, 5. Mai 2024

5.5.2024: Chaos im Kinderparadies: Wenn Bürokratie auf Baumhäuser trifft

Stellt euch vor, ihr seid ein kleines Kind in Hilden, das nichts lieber macht, als auf dem Abenteuerspielplatz an der Richard-Wagner-Straße Piratenschiffe zu entern und Ritterburgen zu erstürmen. Doch halt – bevor ihr euren Holzdegen schwingen könnt, muss erst die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben machen. Denn hinter den Kulissen des Abenteuerspielplatzes tobt ein Sturm, der selbst den mutigsten Freibeuter ins Schwitzen bringen könnte.

Vergangene Woche, hinter verschlossenen Türen, hat die Stadt ein mysteriöses Leistungsverzeichnis vorgestellt. Das klingt erstmal nach viel Papier und noch mehr Langeweile, aber es ist der Schlüssel zur Zukunft des Spielplatzes. Während die Kinder ahnungslos im Sand buddeln, beißen sich die Erwachsenen die Zähne daran aus. Warum? Weil Mitte des Jahres ein neuer Träger das Ruder übernehmen soll. Aber pssst... darüber spricht man noch nicht offen.

Es scheint, als hätte die Stadt Hilden den Abenteuerspielplatz zum Politikum gemacht, komplett mit Geheimniskrämerei und dramatischen Wendungen. Die bisherigen Betreiber, die Freizeitgemeinschaft, stehen nach über 40 Jahren vor dem Aus, weil sie es nicht geschafft haben, ihre Finanzen transparent zu machen. Und wie es in guten Dramen so üblich ist, hängen die Mitarbeiter in der Luft, wissen nicht, wie es weitergeht und die Stimmung ist unterirdisch. „Keiner spricht mit uns“, klagt der Vorsitzende der Freizeitgemeinschaft, während er vermutlich verzweifelt nach seinem Schnuffeltuch sucht.

Aber keine Sorge, liebe Hildener, der Rat hat eine Lösung: Ein neues Konzept soll her und bis dahin wird alles beim Alten bleiben. Also zumindest bis Juni, wenn entschieden wird, wie es weitergeht. In der Zwischenzeit können die Kinder weiter Buden bauen, Tiere füttern und am Lagerfeuer Stockbrot backen. Wer weiß, vielleicht können sie auch ein paar der bürokratischen Knoten lösen, die den Erwachsenen bislang ein Rätsel sind.

So bleibt uns nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen bald eine Lösung finden, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch in der realen Welt der schaukelnden Piraten und mutigen Burgfräulein funktioniert. Bis dahin bleibt der Abenteuerspielplatz der spannendste Ort in Hilden – nicht nur für die Kinder.

Mittwoch, 1. Mai 2024

1.5.2024: Endlich Durchatmen in Hilden: Die Hochdahler Straße ist wieder frei – kein Scherz!

Stellt euch vor, ihr wacht eines Morgens auf, und das Erste, was ihr hört, ist nicht der Lärm von Baggern und Bohrmaschinen, sondern das fröhliche Zwitschern der Vögel. Nein, es ist kein Feiertag, und ihr habt auch nicht versehentlich Ohrstöpsel getragen. Es ist einfach nur ein ganz normaler Tag in Hilden, an dem – Trommelwirbel bitte – die Hochdahler Straße endlich wieder offen ist!

Mehrere Monate lang war die Straße gesperrt, und es schien, als hätte man leichter einen Lotto-Jackpot knacken können, als diese Straße zu durchqueren. Doch seit dem 30. April rollt der Verkehr wieder – und wie! Zum morgendlichen Berufsverkehr war zwar noch alles dicht, aber pünktlich zum Mittagessen konnte man schon die Freiheit auf Asphalt genießen.

Die Anwohner der Schumannstraße und der Schubertstraße, die bisher unfreiwillig zu Stoßdämpferteststrecken geworden waren, können jetzt aufatmen. Der Verkehr hat sich normalisiert, und die Autos folgen wieder brav den vorgesehenen Wegen, anstatt durch die Nebenstraßen zu schleichen. Man munkelt, dass einige Anwohner sogar Tränen in den Augen hatten – vor Freude, versteht sich!

Ein großes Lob geht an das Tiefbau- und Grünflächenamt, allen voran an Uwe Schielke, der es geschafft hat, nicht nur pünktlich fertig zu werden, sondern auch im Budget zu bleiben. In der Welt der Bauarbeiten ist das ungefähr so selten wie ein Einhorn!

Und für alle, die während der Sperrung versucht haben, sich durchzumogeln und dabei erwischt wurden: Die 50 Euro für das Knöllchen waren wohl eine Investition in die Lernkurve der Straßenverkehrsordnung. Aber keine Sorge, die Polizei hat bestätigt, dass sie immer noch da ist und weiterhin ein wachsames Auge auf den frisch freigegebenen Verkehr wirft.

Also, liebe Hildener, genießt die neu gewonnene Freiheit auf der Hochdahler Straße. Fahrt vorsichtig, haltet euch an die Regeln und freut euch darüber, dass ihr nicht mehr durch die halbe Stadt navigieren müsst, um von A nach B zu kommen. Es ist ein kleiner Sieg, aber ein wichtiger – für eure Stoßdämpfer und eure Nerven!

Dienstag, 30. April 2024

30.4.2024: Wahlwahnsinn in Hilden: Humorvolle Einblicke in das EU-Parlaments-Getümmel

Am 9. Juni ist es wieder soweit: Die Europawahl steht an und Hilden ist mittendrin statt nur dabei. Die Stadt verwandelt sich in einen wahren Wahlzirkus, komplett mit Wahlplakaten, die schneller aufgehängt werden als man "Europäisches Parlament" sagen kann. Überall in der Stadt leuchten einem die Gesichter der Kandidaten entgegen – als wären sie die neuen Stars am Reality-TV-Himmel.

Doch was macht die Europawahl so besonders? Nun, es beginnt alles mit einem Wahlzettel, der fast so lang ist wie eine Einkaufsliste vor einem großen Familienfest. 34 Parteien buhlen um Ihre Gunst, jede mit der Hoffnung, dass ihre Liste am Ende nicht wie eine schlecht geschriebene Einkaufsliste aussieht. Man wählt zwar national, aber irgendwie auch europäisch – es ist ein bisschen wie bei einem Eurovision Song Contest, nur dass die Punkte hier wirklich zählen.

Die Vorbereitungen in Hilden laufen auf Hochtouren. Das Wahlamt, eine Truppe von 20 tapferen Seelen, hat das elektronische Wählerverzeichnis zusammengebastelt und die Wahlbenachrichtigungen verschickt. Diese sollten eigentlich alle bis zum 11. Mai im Briefkasten landen, aber der Wahlleiter bittet um Geduld, falls es ein paar Tage länger dauert. Vielleicht haben sich die Benachrichtigungen ja verlaufen – es wäre nicht das erste Mal, dass Post sich auf den Weg macht und dann spontan entscheidet, doch lieber Tourist zu sein.

Für diejenigen, die sich nicht zwischen Briefwahl und Urnenwahl entscheiden können: Die Briefwahl ist wie Netflix – man kann bequem von zu Hause aus wählen, ohne sich in die Schlange beim Wahllokal einzureihen. Für die traditionelleren Seelen unter uns öffnet das Wahllokal am 9. Juni seine Türen – ein bisschen wie ein exklusives Event, nur dass man statt eines VIP-Passes eine Wahlbenachrichtigung braucht.

In Hilden gibt es sogar einen mobilen Wahlvorstand, der am Wahltag von Haus zu Haus zieht. Das ist Kundenservice auf Hildener Art: Warum zum Wahllokal gehen, wenn das Wahllokal auch zu Ihnen kommen kann? Vielleicht sollten sie das beim nächsten Mal mit Eiswagen kombinieren – wählen und ein Eis gratis.

Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, dass diesmal sogar Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen. Das ist wie der Führerschein fürs Erwachsenwerden – nur dass man hier mit einem Kreuz und nicht mit einem Auto fährt.

Also, liebe Hildener, wählt weise, wählt witzig, wählt überhaupt! Denn bei der Europawahl geht es nicht nur um Europa, sondern auch darum, dass wir alle ein bisschen mehr über lange Listen, lustige Fristen und logistische Leistungen lernen. Happy Voting!

Montag, 29. April 2024

29.4.2024: Tempo 30 in Hilden: Die Stadt auf der Überholspur der Gemütlichkeit

In der charmanten Stadt Hilden hat man große Träume – und die fahren alle maximal 30 km/h. Während sich andere Städte im Geschwindigkeitsrausch befinden, möchte Hilden fast im gesamten Stadtgebiet das Tempo drosseln. Das Ziel? Eine Stadt, in der Radfahrer so entspannt durch die Straßen cruisen können, dass selbst die Bus- und Bahnfahrer neidisch aus ihren Fenstern schauen.

Doch bevor die Hildener in dieser utopischen Verkehrswelt leben können, gibt es da noch ein kleines, unscheinbares Hindernis: das Gesetz. Aktuell dürfen Kommunen nämlich nur in begründeten Fällen auf die Bremse treten, also dort, wo Kinder spielen oder Schüler die Straßen unsicher machen. Für die großflächige Einführung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen sieht das Gesetz leider keinen Spielraum vor.

Bau- und Umweltdezernent Peter Stuhlträger, seines Zeichens nicht nur Experte für verkehrsberuhigte Zonen, sondern offenbar auch für verkehrsrechtliche Sackgassen, bringt es auf den Punkt: „Wir dürfen nicht großflächig auf Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 ausweisen“.

Der Bundesrat, der in Sachen Geschwindigkeitsreduzierung eher auf der Überholspur ist, hat neulich eine Gesetzesreform abgelehnt, die Hilden und über 1.000 andere Kommunen endlich das ersehnte Tempolimit ermöglicht hätte. Die CDU und ihre Bedenken spielen hierbei die Rolle des spaßbremsenden Beifahrers, der das Radio ausschaltet, weil er jedes Verkehrsgeräusch analysieren möchte.

Auch die Stadt Aachen hat sich mutig in die Niederungen der Bürokratie gewagt und auf Luftreinhaltung plädiert, um ihre Tempo 30-Zonen zu rechtfertigen. Jetzt muss ein Gericht entscheiden, ob das rechtens ist. Es bleibt spannend, ob Aachens Luftreinhaltungsargument mehr Gewicht hat oder ob die Klage gegen das Tempolimit wie ein Bleifußfahrer nach einer Gelblichtphase durchkommt.

Hilden bleibt optimistisch und wartet geduldig darauf, dass die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anruft, um der Stadt und ihren Bewohnern zu erlauben, selbst zu entscheiden, wo Tempo 30 sinnvoll ist. Vielleicht, nur vielleicht, wird Hilden bald eine Stadt sein, in der man nicht nur das Leben, sondern auch die Fahrt genießen kann – bei entspannten 30 km/h.

Dienstag, 23. April 2024

23.4.2024: Miss Pepper: Ein Diner, das schneller baut als sein Schatten... fast!

Willkommen auf der unendlichen Baustelle von Miss Pepper in Hilden, wo die Träume von Burgern und Rippchen sich mit Beton und Bauhelmen vermischen! Das American Diner, das schon vor langer Zeit hätte öffnen sollen, spielt weiterhin „hard to get“ mit den Einwohnern von Hilden.

Udo Granz, der unermüdliche Chef von Miss Pepper, hat uns durch die Staubwolken geführt und erklärt, dass die Eröffnung des Diners zwar nicht ganz so schnell erfolgt wie ein Cheeseburger verschlungen wird, aber nun, nachdem endlich die letzte Genehmigung in der Tasche ist, sieht die Zukunft rosiger aus. Oder zumindest so rosig wie das Neonlicht eines Diners sein kann.

An der Giesenheide zeigt sich bereits die Kontur einer Tankstelle, die so offensichtlich ist, dass man fast vergessen könnte, dass sie Teil eines größeren gastronomischen Traums ist. „Sechs Autos können hier tanken“, verkündet Granz stolz. Und während die Autos tanken, wartet das Diner darauf, mehr als nur eine Fata Morgana zu sein.

Die Eröffnung der Tankstelle verzögert sich ebenfalls, was zeigt, dass nicht nur die Burger bei Miss Pepper saftig sind, sondern auch die Ironie. Ursprünglich sollte bereits im Mai getankt werden, nun peilt man den Juni an – also nur eine kleine Verschiebung im universellen Zeitgefüge der Fast-Food-Gastronomie.

Die erste Wand des Diners steht schon, und es soll über 200 Plätze bieten, an denen Gäste in den Genuss von typisch amerikanischen Köstlichkeiten kommen können. Das ist sicher eine gute Nachricht für alle, die sich schon darauf freuen, ihre Kalorien in einem nostalgischen Ambiente zu zählen.

Udo Granz berichtet weiter, dass die hohen Kosten und das Personalproblem – wer möchte schon gegen das Bürgergeld antreten – weitere Würze in den ohnehin schon würzigen Eröffnungscocktail geben. Vielleicht sollten sie darüber nachdenken, die Baugeräte in Küchengeräte umzuwandeln und die Bauarbeiter zu Köchen zu machen? Nur so ein Gedanke!

Aber Spaß beiseite, Ende des Jahres sollten die ersten Burger über den Tresen gehen – wenn alles nach Plan läuft. Und wenn nicht, dann haben wir wenigstens noch etwas zu lachen, während wir auf unser Essen warten. Auf jeden Fall wird das Warten in Hilden nie langweilig! Miss Pepper verspricht ein Diner-Erlebnis, das so unvergesslich sein wird wie seine Baugeschichte. Wir bleiben dran – und hungrig.

Mittwoch, 17. April 2024

17.4.2024: Hilden's Fitnessparadies bekommt ein Facelift: 80.000 Euro für den Retro-Chic der 70er!

Haben Sie jemals von einem magischen Ort geträumt, an dem man die Ausdauer eines Marathonläufers, die Kraft eines Gewichthebers und die Eleganz eines Yoga-Gurus entwickeln könnte? Nun, dieser Ort existiert – mitten in Hilden! Der legendäre Trimm-Dich-Pfad aus dem Jahr 1977, ein wahres Relikt sportlicher Betätigung, erfährt derzeit eine Runderneuerung. Ja, richtig gelesen: 80.000 Euro werden in die Verjüngungskur unseres geliebten „Outdoor-Fitnessstudios“ gepumpt.

Stellen Sie sich vor, Sie joggen durch den Wald und jede Station erzählt eine kleine Geschichte aus der Zeit, als Schweißbänder und Polyester-Anzüge der letzte Schrei waren. Der Deutsche Sportbund hatte damals den Slogan „Ein Schlauer trimmt die Ausdauer“ groß herausgebracht. Auch in Hilden sprang man auf den fahrenden Zug und es entstand eine vier Kilometer lange Strecke mit 20 unterschiedlichen Stationen. Wer braucht schon Hightech-Fitnessgeräte, wenn man Holzbarren und Sit-up-Bänke im Freien haben kann?

Doch die Zeit nagte an den rustikalen Gerätschaften, und wie bei allen guten Dingen im Leben kam auch hier der Moment für eine kleine Auffrischung. Ursprünglich für Ende 2023 geplant, gab es kleine Verzögerungen wegen – natürlich – Liefer- und Qualitätsproblemen. Aber keine Sorge, der Bauzaun ist nur vorübergehend und dient dem guten Zweck. Unter der Leitung von Uwe Schielke, dem Guru des Tiefbau- und Grünflächenamtes, wird jetzt alles auf Hochglanz gebracht.

Genaue Nutzerzahlen? Fehlanzeige! Der Trimm-Dich-Pfad ist schließlich öffentlicher Raum und lässt sich nicht einfach quantifizieren. Aber jeder, der regelmäßig im Hildener Stadtwald unterwegs ist, weiß: Dieser Ort ist beliebt! Zwischen Eichen und Buchen sieht man immer wieder Menschen, die an den Stationen trainieren – manche dehnen sich, andere überwinden heldenhaft die Hindernisse.

Zusammenfassend: Der Trimm-Dich-Pfad in Hilden ist nicht nur ein Ort für sportliche Betätigung, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte. Mit der Sanierung wird nicht nur die sportliche Infrastruktur verbessert, sondern auch ein Stück Hildener Identität bewahrt. Also, schnüren Sie die Turnschuhe, ziehen Sie die Trainingsanzüge aus den 70ern an und machen Sie sich bereit, Geschichte (und Kalorien!) zu verbrennen. Wer weiß, vielleicht wird auch der neue Slogan geboren: „Retro ist das neue Modern“!


Dienstag, 16. April 2024

15.4.2024: Hilden spielt „Baum-Mikado“: Ein stürmischer Montagabend voller Abenteuer

Es war einmal ein Montagabend in Hilden, an dem die Bäume beschlossen, eine neue Version von Mikado zu spielen, bei der sie selbst die Stäbchen waren. Ja, richtig gelesen! Ein kräftiger Sturm hatte sich über die Stadt gelegt und es sich zur Aufgabe gemacht, die sonst so ruhige Gegend in einen Schauplatz verwandelter Baumlandschaften zu verwandeln.

„Huch, da liegt ja ein Baum auf dem Gehweg!“, könnte man denken, und die Feuerwehr von Hilden dachte dasselbe, nur mit deutlich mehr Einsatzbereitschaft. Am Schauplatz der Beethovenstraße gab es nicht nur einen, sondern gleich zwei tanzende Bäume, die sich in einer etwas zu leidenschaftlichen Umarmung befanden. Die Feuerwehr, ausgestattet mit Drehleiter und Kettensäge, verwandelte den Einsatz in eine akrobatische Baumchirurgie-Show, um sicherzustellen, dass die Gehwege wieder sicher für Passanten wurden. Zehn mutige Feuerwehrleute, die sichtlich Spaß an der etwas anderen Art von Baumklettern hatten, waren zur Stelle.

Nicht nur die Beethovenstraße wurde zur Bühne für die Baumstürze. In den Gölden, auf der Neustraße und der Mettmanner Straße wollten andere Bäume offenbar nicht zurückstehen. Einer entschied sich gar für einen dramatischen Auftritt und landete auf einem Haus, was bestimmt nicht im Drehbuch stand, da er dabei ein kleines Loch ins Dach riss. „Keine Sorge, wir haben das im Griff!“, versicherten die Feuerwehrleute, während sie auch noch eine Ölspur und eine Brandmeldeanlage unter ihre Fittiche nahmen.

Der Montagabend zeigte: In Hilden ist alles möglich, sogar ein Sturm, der die Stadt in einen Freizeitpark für Feuerwehrleute verwandelt. Ehrenamtliche Kräfte kamen ebenfalls zum Einsatz, wahrscheinlich weil sie sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Also, liebe Hildener, haltet eure Hüte fest und eure Bäume noch fester, denn man weiß nie, wann das nächste „Baum-Mikado“-Spiel beginnt! Sicher ist nur, dass es in Hilden nie langweilig wird.

Donnerstag, 11. April 2024

11.4.2024: Von Briefmarken und Paketpanik: Hildens Postdrama

Hilden steht Kopf! Die Stadt erlebt einen postalischen Paukenschlag: Die Postbank an der Robert-Gies-Straße stampft den Post- und Paketservice ein. Da bleibt den Hildenern wohl nur, ihre Pakete selbst zu tragen – oder sie lernen, Brieftauben zu züchten.

Die Schlagzeile „Deutsche Post sichert Filialangebot durch Partner-Filiale in Hilden“ klingt zunächst wie ein süßes Versprechen. Doch beim zweiten Hinsehen entpuppt es sich als bittere Pille. Ab dem 12. April heißt es für die Hildener: „Tschüss, bequeme Postwege!“ Die einstige postalische Perle an der Robert-Gies-Straße zieht den Stecker bei Briefen und Paketen.

Nun müssen sich die Einwohner Hildens auf eine Schatzsuche begeben, um das nächste Partnerunternehmen für ihre postalischen Bedürfnisse zu finden. Die Zentralität ist passé, eine Ära geht zu Ende. Man erinnere sich an die goldenen Zeiten, als Hilden noch mit zwei Postfilialen prahlte – eine in der Poststraße, die andere in der Kirchhofstraße. Doch dann kam der Umzug ins ehemalige Lidl-Gebäude, und die Deutsche Post AG schuf eine Center-Filiale, die jetzt unter dem Banner der DHL Group segelt.

DHL-Sprecher Rainer Ernzer versucht, die Wogen zu glätten, indem er auf die verbleibenden Partnerfilialen hinweist. Adressen wie Bahnhofsallee 3 und Bismarckstraße 8 werden als neue Anlaufstellen präsentiert. Auch der DHL-Paketshop im Rewe-Markt und weitere Kioske und Packstationen sollen die Lücke füllen. Für die Hildener bedeutet das: Stadtplan raus und Expedition starten!

Das Timing der Service-Einstellung könnte kaum ungünstiger sein. Erst kürzlich verkündete die Postbank, dass die Zahl ihrer Filialen schrumpfen wird. Mit rund 55.000 Einwohnern in Hilden und einer Filiale pro 280.000 Menschen bleibt die Frage: Wird die Robert-Gies-Straße bald postbanklos?

Die Antwort der Postbank bleibt vage. Man versteckt sich hinter Digitalisierungsargumenten und geändertem Kundenverhalten – Trends, die durch die Corona-Pandemie angeblich noch verstärkt wurden. Die Postbank sieht ihre Zukunft online und mobil, während die Bürger von Hilden sich fragen: „Und was ist mit unseren Paketen?“

In Hilden weht ein neuer Wind – oder besser gesagt, ein digitaler Sturm. Die Bürger stehen vor der Herausforderung, sich in dieser neuen Ära zurechtzufinden, in der Pakete und Briefe auf ungewohnten Wegen ihre Reise antreten. Wird Hilden diesen Wandel meistern? Bleibt abzuwarten, ob die Stadt sich als Pionier der Postmodernität erweist oder ob sie nostalgisch an vergangenen Posttagen hängt.

Dienstag, 9. April 2024

9.4.2024: Willkommen in Hilden – der Stadt, die im Schneckentempo glänzt!

Hilden, die beschauliche Stadt, die entschlossen ist, zur weltweiten Hauptstadt der Langsamkeit aufzusteigen! Hier ist das Motto: „Warum schnell, wenn es auch langsam geht?“ Denn was könnte mehr Entspannung versprechen als ein flottes Tempo 30 auf den Hauptverkehrsadern? Richtig, nichts!

Stellen Sie sich vor, Sie cruisen durch Hilden, wo der Verkehr nicht mehr rast, sondern gemächlich fließt. Wo Staus und hupende Autos der Vergangenheit angehören, weil – seien wir ehrlich – bei Tempo 30 bildet sich kein Stau, da sind alle schon im Stand-by-Modus!

Die Hildener Verkehrsexperten, wahre Pioniere der Entschleunigung, haben es vorgeschlagen: Tempo 30 soll es sein, überall! Nun ja, fast überall, denn für die Raser unter uns gibt es eine kleine Oase der Geschwindigkeit – einen „Tempo-50-Korridor“ von Solingen nach Düsseldorf. Ein kleiner Trost für die, die es eilig haben.

Aber zurück zum gemächlichen Hilden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr Sicherheit, weniger Lärm, und wer braucht schon Durchgangsverkehr, wenn man stattdessen eine grüne Welle genießen kann? Es ist fast so, als würde man auf einer Wolke fahren – vorausgesetzt, die Wolke schwebt mit 30 km/h dahin.

Die Stadt plant auch, Kreisverkehre einzurichten und den ÖPNV zu verbessern. Also, wer weiß, vielleicht fährt man in Hilden bald nicht nur langsamer, sondern auch im Kreis – buchstäblich!

Und denken Sie an die Fußgänger und Radfahrer, die endlich durchatmen können, wenn die Autos nur noch im Schneckentempo neben ihnen herrollen. Sicherheit und Ruhe für alle – Hilden macht's möglich!

Allerdings, bevor Sie jetzt Ihre Rennreifen gegen Laufräder tauschen, ein kleiner Dämpfer: Die Umsetzung könnte eine Weile dauern. Die Stadt muss noch ein paar Kleinigkeiten klären, wie die Finanzierung und die Anpassung der Ampelschaltungen. Aber keine Sorge, in Hilden eilt nichts.

Also, liebe Autofahrer, macht euch bereit für die Entschleunigung! Hilden wird bald zeigen, wie man das Leben im Schneckentempo genießt. Und wer weiß, vielleicht wird Hilden damit nicht nur für seine Geschwindigkeitsbeschränkungen bekannt, sondern auch als Synonym für ein entspanntes, stressfreies Leben. Tempo 30, wir kommen – langsam, aber sicher!

Samstag, 6. April 2024

6.4.2024: Das ewige Provisorium: Wie Hildens Bahnhof zur Lachnummer wurde

Ein herzliches Willkommen in Hilden, dem Ort, an dem die Zeit (und scheinbar auch jeder Bauprozess) stillsteht! Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Bahnsteigumbau zu einer unendlichen Geschichte werden könnte? Aber keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser, hier in Hilden sind wir Pioniere im Erschaffen von dauerhaften Provisorien!

Angefangen hat alles mit dem groß angekündigten Umbau des Bahnhofs, der – Trommelwirbel, bitte – bis Ende 2023 abgeschlossen sein sollte. Doch wie es in den spannenden Geschichten des Lebens so oft passiert, verschwand nur das Dach des Bahnsteigs und seitdem herrscht eine Ruhe, die man sonst nur von verlassenen Geisterstädten kennt.

Aber hey, schauen wir auf die positive Seite: Die Tage werden länger, wärmer und trockener. Wer braucht schon ein Dach über dem Kopf, wenn man stattdessen das atemberaubende Spektakel des Hildener Himmels bewundern kann? Für nur 1,7 Millionen Euro bietet sich Ihnen hier ein unvergleichliches Open-Air-Erlebnis!

Die Verzögerungen sind natürlich nicht auf Materialmangel oder fehlende Arbeitskräfte zurückzuführen. Nein, es geht um die hohe Kunst der Gleissperrkoordination, die mit der Akribie eines Uhrmachers abgestimmt werden muss. Die Deutsche Bahn, diese rastlose Träumerin, hofft, uns im Laufe des Jahres irgendwann, irgendwie, ein Update geben zu können.

Man munkelt, dass die Koordinierung der Fahrten eine so komplexe Aufgabe ist, dass es womöglich einfacher wäre, ein schwarzes Loch im Weltraum zu kartographieren. Und so summiert sich eine kleine Verzögerung zur nächsten, bis wir, liebe Fahrgäste, selbst Teil der Legende dieses ewigen Provisoriums geworden sind.

In Hilden erleben wir, wie Geschichte geschrieben wird – oder besser gesagt, wie sie nicht geschrieben wird, denn außer einem fehlenden Dach ist hier seit Monaten nichts passiert. Aber keine Sorge, liebe Gäste, in Hilden steht Ihnen immer ein Platz im Freien zur Verfügung – solange der Vorrat reicht!

Mittwoch, 27. März 2024

27.3.2024: Bänke im Beauty-Salon: Hilden poliert seine Sitzgelegenheiten für den Frühlingsflirt!

Der Frühling in Hilden steht vor der Tür, und während die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, ist die Stadtverwaltung beschäftigt, die öffentlichen Sitzmöbel aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen. In der malerischen Stadt am Rhein bedeutet das: Es ist Zeit für den großen Frühjahrsputz der 500 öffentlichen Bänke und 52 Tische!

Henrike Ludes-Loer, die Stadtsprecherin mit einem Auge fürs Detail, erzählt uns, dass jedes Möbelstück einer gründlichen Inspektion unterzogen wird. Man könnte meinen, es handele sich um eine geheime Mission: "Sind sie noch fit oder zeigen sie Alterserscheinungen?" Diese Fragen sind entscheidend, denn keiner möchte beim entspannten Sitzen im Park plötzlich den Boden küssen!

Falls die Möbel nicht mehr im besten Zustand sind, schwingt der Zentrale Bauhof seine Zauberstäbe (oder in diesem Fall Schleifgeräte und Pinsel), um sie zu reparieren und neu zu streichen. In diesem Jahr steht diese Verjüngungskur für 160 Bänke und 10 Tische an. Mit sechs Mitarbeitenden, die vermutlich in Superheldenkostümen stecken, wird an der Wiederherstellung ihrer früheren Pracht gearbeitet.

Ernst Sander, der Leiter der Grünunterhaltung, gibt Einblicke in den Prozess: "Die Tage werden länger, die Sonne wird wärmer, und unsere Bänke können es kaum erwarten, wieder in ihren Parks zu glänzen." Bis Mitte April muss noch viel geschehen – Reinigen, Trocknen, Schleifen, Lackieren, und das Ganze dann noch einmal von vorne. Sander versichert, dass sich dieser scheinbar endlose Beauty-Salon für Bänke lohnt, denn danach strahlen sie nicht nur in neuem Glanz, sondern sind auch für die Zukunft gerüstet.

In Hilden ist also alles bereit für den Frühling. Und während die Bürger sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer geliebten Rastplätze warten, arbeitet die Stadt hart daran, dass das Wiedersehen mit den frisch gebackenen Bänken und Tischen so glanzvoll wie möglich wird. Bald schon können die Hildener in voller Pracht und mit gestärktem Holz die ersten Sonnenstrahlen genießen. Hilden zeigt: Ein bisschen Spaß und Farbe bringen die Stadt zum Strahlen – und ihre Bänke sowieso!

Freitag, 22. März 2024

22.3.2024: Abschied mit Wasserschlacht: Hildens Abiturienten rocken den letzten Schultag

In Hilden, wo die Abiturienten ihr Ende der Schulzeit mit einem Knall feiern, zeigt sich, dass die letzte Schulwoche mehr Überraschungen bereithält als ein plötzlich auftauchender Pop-Quiz in Physik. Die Mottowoche endet traditionell vor den Osterferien mit einem spektakulären Abistreich, der die Schulen in einen Ort voller Schabernack und Kreativität verwandelt.

Ludwig, der Sechstklässler vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, ist zwar weit entfernt von seinem Abitur, aber er ist fest entschlossen, kein bisschen des Spektakels zu verpassen. Er taucht auf dem Schulhof auf, noch bevor die Vögel richtig wach sind, nur um in den Genuss der nass-spritzigen Begrüßung durch die Abiturienten zu kommen. An diesem Tag ist das Schultor eher eine Wasserrutsche als ein Eingang!

Die Abiturienten der verschiedenen Schulen zeigen, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Am Wilhelmine-Fliedner-Gymnasium und am Helmholtz-Gymnasium Hilden gleicht der Campus einer riesigen Verkleidungsparty. Die Schulleiterin Barbara Krieger, die sich stets von den Eskapaden ihrer Schüler überraschen lässt, hat wahrscheinlich schon alles gesehen – aber die Abistreiche setzen immer noch einen drauf.

Die Woche war ein Feuerwerk der Verkleidungen: Lehrertag, Geschlechtertausch, Kindheitshelden und sogar ein Mafiatag! Die kreative Energie mündete in die "Entführung" des Schuldirektors am Bonni, wo die "Abinauten" das Lehrerzimmer in eine Raumschiff-Schaltzentrale umwandelten. Inmitten von silbernen Wänden und dem Blick auf die Internationale Raumstation über einen Beamer fühlte man sich wie in einer anderen Galaxie.

Nachdem die Abiturienten in den frühen Morgenstunden mit ihrer Deko fertig waren, ging es am nächsten Tag mit einer Entführungsmission weiter, bei der sie ihre Mitschüler aus den Klassenzimmern "befreiten". Im Duell Lehrer gegen Schüler standen dann Tischtenniskellen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Schülerin Luzia, die von Schlaf nur träumen konnte, war sich sicher: "Die Lehrer haben keine Chance!"

Auch wenn das Ende der Schulzeit mit Festen gefeiert wird, vergessen die Abiturienten nicht den Ernst des Lebens: die bevorstehenden Prüfungen. Luzia, die in Deutsch, Englisch, Mathe und Sozialwissenschaften geprüft wird, hat bereits mit dem Lernen begonnen. Ihr Ziel ist ein Studium der Medienwissenschaften in Düsseldorf, für das sie einen Schnitt von 1,5 anstrebt.

So schließt sich der Kreis von ausgelassenen Wasserschlachten, kreativen Verkleidungen und ernsthaften Zukunftsträumen in Hilden, wo der letzte Schultag mehr ist als nur ein Abschied – es ist ein fulminanter Start in ein neues Kapitel.

Samstag, 16. März 2024

16.3.2024: Eispreise in Hilden und Haan: Eine süße Angelegenheit, die das Portemonnaie schmelzen lässt!

Wer hätte gedacht, dass die Welt der Eiskugeln so frostig und doch so erhitzt sein kann? In Hilden und Haan, den Städten, in denen Eiscreme nicht nur ein Dessert, sondern eine Lebensweise ist, finden wir eine eisige Landschaft voller süßer Verführungen und finanzieller Herausforderungen.

In Hilden hat man die Qual der Wahl mit 13 Eisdielen, die um die Gunst der Schleckermäuler buhlen. Aber hier geht es um mehr als nur um Geschmack; es geht um das knallharte Geschäft der Eispreise. Im eiskalten Wettbewerb um das günstigste Eis thront das Eiscafé Eisbär an der Gerresheimer Straße, wo man für schlappe 1,20 Euro eine Kugel ergattern kann. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Eisbärenbruder an der Mittelstraße – ein Zufall? Ich glaube, hier schmilzt etwas anderes als nur Eis!

Und dann haben wir das Gelato di Nonna, das Juwel von Hilden, wo jede Kugel 1,80 Euro kostet. Angelika Szaban, die eisige Königin dieses Reiches, rechtfertigt die edlen Preise mit Zutaten, die ihre exklusiven Wege aus den entlegensten Ecken der Welt finden. Schwarze Zitrone aus dem Iran, Vanille direkt aus Polynesien – hier wird der Globus gedreht und geschüttelt, nur um unser Eis zu verfeinern!

Wechseln wir die Szene nach Haan, wo das Café Karabusta mit 1,20 Euro pro Kugel den Preis für das günstigste Eis beansprucht, während das Eiscafé Amarena die süße Last der höchsten Preise trägt. Eine Kugel für 1,50 Euro – bei diesen Preisen schmilzt das Eis nicht in der Sonne, sondern in den Händen der Käufer!

Aber was steckt hinter dieser kalten Preisexplosion? Die Eishersteller winken ab: „Weil alles teurer wird.“ Ja, das kennen wir! Zucker, Energie, Mieten – alles geht hoch, nur die Temperaturen bleiben niedrig. Doch während die Kosten für Zutaten wieder sinken, steigen die Eispreise unbeirrt weiter. Ein mysteriöses Phänomen, fast so geheimnisvoll wie das Rezept für perfektes Eis.

Dirk Schröder vom Eiscafé Eisbär bleibt cool und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Seit 28 Jahren mischt er sein Eis nach dem gleichen Rezept – keine Tricks, kein Wasserschmuggel. Seine Philosophie? Ein ehrliches Eis für ein ehrliches Lächeln. In einer Welt, in der der Preis für eine Kugel Eis die 3-Euro-Marke bedrohlich nähert, ist es beruhigend zu wissen, dass es noch Eisdielen gibt, die mehr Wert auf glückliche Gesichter als auf prall gefüllte Kassen legen.

In Hilden und Haan ist das Eis also mehr als nur gefrorenes Wasser mit Geschmack – es ist ein Spiegelbild der Wirtschaft, eine süße Versuchung, die uns zwischen Sparzwang und Schlecklust hin- und herzieht. Und während wir diese eiskalten Fakten verdauen, bleibt nur eine Frage: Für wie viele Kugeln reicht unser Geld heute?

Samstag, 9. März 2024

9.3.2024: Sirenen heulen am 14. März zur Probe auf: Wecktöne der besonderen Art!

Am 14. März ist es wieder so weit: Haan und Hilden stehen unter dem Motto "Mach mal Lärm!" Denn an diesem Tag wird das Sirenennetz, das noch im Ausbau ist, einem akustischen Härtetest unterzogen. Stellen Sie sich vor, es ist 11 Uhr, und plötzlich füllt der Klang der Sirenen die Luft - nicht wegen einer Gefahr, sondern um zu prüfen, ob Sie auch wirklich wach sind!

Dieser Tag ist nicht nur ein einfacher Warntag. Es ist der Tag, in dem die Sirenen dreimal heulen, um sicherzustellen, dass selbst der tiefste Schläfer unter uns aus den Federn kommt. Die Stadtverwaltung Haan nimmt das sehr ernst und hat bereits angekündigt, dass es dieses Mal lauter wird als je zuvor. Bereiten Sie also Ihre Ohren vor, es wird ein spektakuläres Konzert!

Seit Jahren arbeitet der Kreis Mettmann daran, sein Sirenen-Netzwerk zu modernisieren und die "stillen Zonen" zu beseitigen. Der Grund? Die altehrwürdigen Sirenen gelten als zuverlässigste Weckmethode, die im Notfall sogar die tiefsten Schläfer erreicht – ein wahrer Weckruf, der sich durch nichts stoppen lässt, nicht einmal durch das lautlose Smartphone.

Der Ablauf des Tages wird fast schon zelebriert: Ein einminütiger Dauerton gibt den Startschuss, gefolgt von einer fünfminütigen Ruhephase, die die Spannung steigert. Dann, pünktlich um 11:06 Uhr, beginnt das eigentliche Highlight: Ein auf- und abschwellender Ton, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und um 11:12 Uhr erfolgt schließlich der krönende Abschluss: der Entwarnungston.

Am 14. März wird in Haan und Hilden der Alarm zum Vergnügen. Ein Tag, an dem die Sirenen nicht nur warnen, sondern auch die technische Fortschrittlichkeit und die Bereitschaft der Gemeinden demonstrieren, für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Wecker gestellt ist – oder besser noch, verlassen Sie sich auf die Sirenen, denn diese verschlafen definitiv nicht!


Donnerstag, 7. März 2024

7.3.2024: Einkaufswahnsinn in Hilden: Sonntags geht’s rund!

Hilden steht dieses Jahr Kopf, denn die Geschäfte dürfen – haltet euch fest – ganze viermal auch am Sonntag die Türen öffnen! Ja, ihr habt richtig gehört: Viermal die Chance, dem Sonntagsbraten zu entfliehen und stattdessen die Kreditkarte glühen zu lassen.

Spielt das Wetter mit, verwandelt sich die Hildener Innenstadt in ein wuseliges Shopping-Paradies. Es scheint, als würde ganz Hilden den Aufruf „Raus aus den Puschen, rein in die Latschen“ befolgen. Denn neben den geöffneten Geschäften locken allerlei Veranstaltungen, die kein Auge trocken lassen.

Zum Startschuss lädt das Frühlingsfest am 5. Mai zum modischen Tanz zwischen Blumen und Angebotsschildern. Stadtmarketing schwingt hierfür das Zepter und hat neben diesem Datum noch drei weitere sonntägliche Einkaufsfeiertage aus dem Hut gezaubert.

Der Stadtrat, das Gremium der ewig Bedächtigen, muss natürlich noch seinen Segen geben. Aber mal ehrlich, wer kann schon Nein sagen zu einem Sonntag, an dem die Registrierkassen klingeln und die Menschenmassen sich fröhlich durch die Gassen schieben?

Natürlich gibt’s auch Kritiker. Einige Gewerkschaften und Angestellte ziehen die Stirn in Falten und fragen sich, ob Sonntag nicht doch zum Ausruhen da ist. Aber hey, wer braucht Ruhe, wenn er auch Rabatte jagen kann?

Die vier verkaufsoffenen Sonntage sind nicht nur einfach Shopping-Tage, nein, sie sind fest verankert in der Hildener Eventkultur. Ob Herbstmarkt, Bücher- und Trödelmarkt oder der weihnachtliche Lichterglanz – für jeden ist etwas dabei. Und wer kann schon dem Duft von Glühwein und Schnäppchen widerstehen?

Öffnungszeiten sind von 13 bis 18 Uhr, perfekt, um auszuschlafen, einen gemütlichen Brunch zu genießen und dann gestärkt die Kreditkarte zum Glühen zu bringen.

Also, liebe Hildener und Besucher, kreist die Termine rot im Kalender ein. Sonntags in Hilden wird es dieses Jahr so einiges zu erleben geben – für Shopping-Enthusiasten, Event-Liebhaber und alle, die denken, dass ein Sonntag ohne Einkaufstaschen einfach nicht komplett ist.


Sonntag, 3. März 2024

3.3.2024: Und erneut wird bei der Rheinbahn gestreikt

Wer dachte, das Streik-Karussell der Rheinbahn könnte mit der dritten Runde zum Stillstand kommen, hat die Rechnung ohne die Gewerkschaft Verdi gemacht. Denn kaum hatten sich die Räder der letzten Streik-Busse wieder zu drehen begonnen, ruft Verdi zum vierten Mal zum Arbeitskampf auf. Hilden und Haan stehen erneut vor der Herausforderung, ohne ihre gewohnten Buslinien auszukommen. Diesmal sogar noch während des laufenden dritten Streiks. Man könnte meinen, Verdi hat Gefallen an dieser Art von Déjà-vu gefunden.

Die Gewerkschaft scheint nach dem Motto zu handeln: "Warum aufhören, wenn es gerade am schönsten ist?" Und so wird die öffentliche Nahverkehrsbühne erneut zum Schauplatz eines Tarifdramas, das sich gewaschen hat. Die Rheinbahn selbst gibt sich mysteriös und hält die Spannung hoch, indem sie noch nicht verraten hat, welche Linien diesmal im Streik-Lotto gewinnen und weiterfahren dürfen. Eine Art Glücksspiel, bei dem die Fahrgäste allerdings selten als Gewinner hervorgehen.

Die vergangenen Streiks liefen nach einem bewährten Muster ab: Während Haan sich in einer Art unfreiwilliger Bus-Abstinenz übte, hielt Hilden zumindest an den Linien 782 und 785 fest, dank der unermüdlichen Einsatzbereitschaft von Fremd- und Tochterunternehmen. Ein Lichtblick in einem ansonsten buslosen Dunkel.

Doch der Streik trifft nicht nur die Fahrgäste hart. Auch die Service-Center der Rheinbahn schließen ihre Pforten, und die Verwaltung ist nur mit angezogener Handbremse erreichbar. Die einzige Konstante in diesem Chaos: Die Hotline, die 24/7 erreichbar bleibt, wohl um den gestrandeten Seelen Hildens und Haans ein wenig Trost zu spenden.

Hintergrund dieses scheinbar endlosen Streiktanzes sind die Tarifverhandlungen, die bisher zu keiner Einigung geführt haben. Verdi und die Arbeitgeber liegen weit auseinander, was die Arbeitsbedingungen der rund 30.000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr betrifft. Verdi's Forderungen, wie zusätzliche freie Tage zur Entlastung der Beschäftigten, scheinen auf taube Ohren zu stoßen. Ein Zustand, der nicht nur für tägliche Ausfälle sorgt, sondern auch die Attraktivität der Berufe im ÖPNV schmälert.

Man könnte fast meinen, die Streikserie wäre eine neue Netflix-Staffel, die man gebannt verfolgt, in der Hoffnung auf ein Happy End. Doch bis dahin müssen sich die Fahrgäste wohl oder übel in Geduld üben – oder das Fahrrad aus dem Keller holen. Denn eines ist sicher: Im ÖPNV-Drama ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Dienstag, 20. Februar 2024

20.2.2024: Akuter Mangel an HIV-Medikamenten in Deutschland - auch eine Krisensituation in Hilden

In Deutschland, speziell in Hilden, zeichnet sich eine beunruhigende Entwicklung ab: ein akuter Mangel an HIV-Medikamenten bedroht das Leben vieler Betroffener. Die rote Schleife, bekannt als Symbol der Solidarität mit HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen, steht in diesen Tagen für ein ernsthaftes Problem, das viele dieser Menschen unmittelbar betrifft.

Jürgen Wunderlich, Sprecher der Apotheken im Südkreis und Inhaber der Fabricius-Apotheke in Hilden, bestätigt den Medikamentenengpass. Obwohl Hilden nicht als Ort mit überdurchschnittlich vielen HIV-positiven Menschen bekannt ist, sind auch hier die Auswirkungen des Mangels spürbar. Betroffene müssen möglicherweise ihre Behandlung unterbrechen, was nicht nur das Risiko eines Ausbruchs der Erkrankung, sondern auch eine potenzielle Übertragung auf andere und im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben kann.

Wunderlich erklärt, dass die Gründe für diesen Mangel vielschichtig sind. Deutschland ist für Pharmahersteller nicht attraktiv genug, da anderswo höhere Gewinne erzielt werden können. Ein weiteres Problem ist die Abhängigkeit von ausländischen Wirkstofflieferanten. Die politische Lage und die Störungen im Schiffsverkehr, wie durch die Huthi-Rebellen im Roten Meer, beeinflussen die Lieferketten stark. Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern verschärfen die Situation zusätzlich, da sie bei Lieferschwierigkeiten eines Herstellers zu einem Mangel bei den Patienten führen, die bei dieser Krankenkasse versichert sind.

Der spontane Wechsel zu anderen Zulieferern ist nicht einfach, vor allem wenn die Krankenkasse keine Verträge mit weiteren Herstellern hat. In solchen Fällen können die Patienten die Leidtragenden sein. 

Dieser Medikamentenmangel stellt eine ernste Herausforderung für das deutsche Gesundheitssystem dar und unterstreicht die Notwendigkeit, schnell und effektiv zu handeln, um das Leben der betroffenen Patienten zu schützen.

Mittwoch, 14. Februar 2024

14.2.2024: Preisanpassungen bei den Stadtwerken Hilden: Höhere Strompreise trotz konstanter Gaspreise

In einer überraschenden Wendung der Ereignisse haben die Stadtwerke Hilden eine Erhöhung der Strompreise angekündigt. Dies folgt auf eine kurzzeitige Senkung der Energiepreise zu Beginn des Jahres. Die Ursache für diesen Preisanstieg liegt in den gestiegenen Netzentgelten, die aufgrund bundespolitischer Entscheidungen deutlich zugenommen haben.

Ab dem 1.4.2024 wird der Strompreis von bisher 36,93 Cent pro Kilowattstunde auf 39,49 ct/kWh steigen, wobei der Grundpreis unverändert bleibt. Dies bedeutet für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden eine Erhöhung der Jahreskosten um etwa 90 Euro.

Die Hintergründe dieser Entwicklung sind weitreichend. Die Bundesregierung hat einen Zuschuss von 5,5 Milliarden Euro zur Stabilisierung der Übertragungsnetzentgelte für das Jahr 2024 gestrichen. Diese Maßnahme war Teil der Haushaltskonsolidierung und sollte ursprünglich den Netzausbau unterstützen. Die daraus resultierenden erhöhten Kosten werden nun von den Übertragungsnetzbetreibern an die Energieversorger weitergegeben.

Die Stadtwerke Hilden betonen, dass diese Entwicklung für die Branche unvorhersehbar war und nicht in der Preiskalkulation berücksichtigt werden konnte. Sie drücken ihr Bedauern über diese Entwicklung aus und versichern, dass das Ziel der Stadtwerke weiterhin darin besteht, faire und marktgerechte Preise anzubieten.

Die Stadtwerke Hilden heben hervor, dass sie die zusätzlichen Belastungen ohne Aufschlag an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Zudem wird betont, dass alle Privat- und Kleingewerbekunden der Stadtwerke seit über zehn Jahren automatisch Ökostrom in allen Tarifen erhalten. Die Kundinnen und Kunden werden in den kommenden Tagen schriftlich über die neuen Preise informiert.

Interessanterweise gibt es bei den Gaspreisen keine Änderung, obwohl die Bundesregierung den CO₂-Preis zum Jahreswechsel kurzfristig auf 45 Euro pro Tonne erhöht hat. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Finanzierungslücke nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu schließen. Die Stadtwerke Hilden haben angekündigt, diese Mehrbelastungen vorerst für ihre Kundinnen und Kunden zu übernehmen.

Montag, 12. Februar 2024

12.2.2024: Schönen Rosenmontag

Heute wird Hilden in ein Meer von Farben und Festlichkeiten getaucht, wenn der jährliche Rosenmontagszug um 14.11 Uhr am Lindenplatz startet. Dieses karnevalistische Highlight, ein lang erwartetes Ereignis in der Stadt, verspricht auch in diesem Jahr wieder ein spektakuläres Erlebnis zu werden.

Die Route des Zuges führt vom Lindenplatz über die Richrather Straße, Südstraße, Kolpingstraße und Kirchhofstraße zur Mittelstraße. Ein besonderer Moment wird sein, wenn Bürgermeister Claus Pommer das närrische Volk vom Balkon des Bürgerhauses aus begrüßt. Er wird nicht nur Kamelle regnen lassen, sondern auch den vorbeiziehenden Karnevalszug moderieren. Der Zug endet schließlich am Fritz-Gressard-Platz, aber die Stimmung und der Geist des Karnevals bleiben bestimmt noch lange erhalten.

Hinter den Kulissen des Trubels steht Michael Kewersun, der Mann, der alles zusammenhält. Als erfahrener Karnevalsjeck und Zugleiter des Hildener Rosenmontagszuges verbrachte Kewersun die Tage vor dem großen Ereignis mit intensiven Vorbereitungen. Er teilte mit uns, dass er bis Mittwoch gearbeitet hat, TÜV-Gutachten für die Wagen eingereicht, die Zugaufstellung organisiert und die Richtlinien an die Teilnehmer verschickt hat. Trotz des Trubels geht er mit einem guten Gefühl in den Rosenmontag.

Kewersun ist seit seiner Kindheit im Karneval aktiv und übernahm 2016 die stellvertretende Zugleitung, bevor er kurz darauf die Zugleitung übernahm. Er betont, wie sehr Karneval sein Leben prägt und dass er einen toleranten Chef hat, der ihm jedes Jahr die karnevalistische Zeit freigibt.

Dieses Jahr nehmen 49 Gruppen am Zug teil, eine Zahl, die Kewersun besonders freut. Sie entspricht den Teilnehmerzahlen vor der Corona-Pandemie und der Energiekrise, ein Zeichen dafür, dass sich die Lage zumindest im Bereich des Karnevals zu beruhigen scheint.

Eine bemerkenswerte Neuerung in diesem Jahr ist der Schwerpunkt auf Inklusion. Ein Inklusionsprinzenpaar wird teilnehmen, sowie eine Gruppe aus Freunden und Sponsoren, die sich dem Thema Inklusion widmen. Für Zuschauer mit Rollstühlen wird erstmals eine spezielle Zone an der Sparkasse eingerichtet, um Überfüllung zu vermeiden und einen Rückzugsort zu bieten.

Mittwoch, 31. Januar 2024

31.1.2024: Chaos auf der Hochdahler Straße

Seit Wochenbeginn ist die Hochdahler Straße komplett gesperrt. Das Tiefbau- und Grünflächenamt lässt dort Filter- und Drosselschächte einbauen, die sowohl zu einer Verbesserung der Qualität als auch zur Reduzierung des Zuflusses des in den Bürenbach abgeleiteten Regenwassers führen, erklärt die Stadt.

Für Autofahrer bedeutet das: Ab der Beethovenstraße müssen sie stadtauswärts eine Umleitung fahren. Stadteinwärts führt die Ausweichstrecke über die Richard-Wagner-Straße. Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme sei für Ende April geplant, heißt es in der Verwaltung.

Und die Praxis: Schlechte Ausschilderung der Baustelle im Vorfeld. Chaos auf der Schumannstraße, da jeder die Abkürzung hier nimmt. Und das Schild Anlieger frei interessiert keinen. Ganz zu Schweigen von einer überlasteten Beethovenstraße. Es ist absolut gefährlich, von einer der Nebenstraßen hier einzubiegen. Da muss sich was ändern, sonst kracht es häufiger.

Sonntag, 28. Januar 2024

28.1.2024: Lina und Felix

569 Geburten hat unser Standesamt in Hilden 2023 verzeichnet. Die beliebtesten Vornamen waren Lina und Felix.

Die Mädchen TOP 5 waren 2023: Lina, Emilia, Hailey, Lara und Mathilda. Die TOP 5 Liste der Jungen: Felix, Paul, Lio, Noah, Ayaz. International sieht das aus.

Mittwoch, 17. Januar 2024

17.1.2024: Trotz Schnee kein Chaos

Ein überraschender Wintereinbruch erfreute die Bewohner von Hilden und Haan, aber das befürchtete Chaos blieb aus. Trotz erhöhtem Verkehrsaufkommen und Herausforderungen für die Rheinbahn verlief der Tag reibungslos. Dank guter Vorbereitung und fröhlicher Kinder, die den Schnee genossen, wurde der Wintertag zu einem gelungenen Erlebnis.

Donnerstag, 4. Januar 2024

4.1.2024: Neuer Rheintakt im öffentlichen Nahverkehr

Die Rheinbahn führt ab dem 7.1.2024 den sog. Rheintakt ein. Die Änderungen zielen darauf ab, die Anschlüsse, Frequenzen und das Platzangebot im öffentlichen Nahverkehr zu verbessern und besser auf das Angebot der S-Bahnen abzustimmen. Insbesondere die Verknüpfung von ähnlich starken Linienästen soll dazu beitragen, dass die Rheinbahn Fahrzeuge zielgerichteter einsetzen und somit das Platzangebot für die Fahrgäste optimieren kann​. Für Hilden ist die Auswirkung begrenzt. Lediglich die Buslinie 784 ist betroffen (Wuppertal-Vohwinkel – Haan – Hilden). Alle Busse dieser Linie enden nun an der Haltestelle „Benrath S“. Die Strecke bis zur Haltestelle „Josef-Kürten-Platz“ wird von den Bussen der Linie 730 übernommen.

Mittwoch, 3. Januar 2024

3.1.2024: Bildung eines neuen Klinikverbundes

Ab dem 1.1.2024 beginnt für das Hildener Krankenhaus St. Josefs eine neue Ära, da es nun Teil eines Klinikverbundes mit dem Martinus-Krankenhaus in Langenfeld ist. Diese Fusion ist unter der Leitung der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) erfolgt. Trotz der formalen Vollendung der Fusion am Neujahrstag gibt es noch einige Herausforderungen zu meistern.

Ein bedeutender Schritt im Zuge dieser Fusion ist der Umzug der Abteilung für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie von der Solinger Lukas-Klinik ins Hildener Krankenhaus St. Josefs. Dieser Prozess wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern, mit dem Ziel, den Regelbetrieb im Februar aufzunehmen.

Zudem stehen die Krankenhäuser vor logistischen Herausforderungen im Bereich Datenschutz, da Patientendaten neu angelegt werden müssen. Dies betrifft insbesondere Überliegerpatienten, die ursprünglich in einer Kplus-Gruppe-Klinik aufgenommen und nach der Fusion in einer GFO-Klinik entlassen werden.

Parallel zur Fusion musste das Krankenhaus in Haan schließen, was zu längeren Fahrzeiten der Rettungsdienste und einem erhöhten Bedarf an Ressourcen wie zusätzlichen Rettungswagen und Personal führte. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Kapazitäten der Notfallambulanzen, die zusätzliche Patienten aufnehmen müssen, die zuvor zum Haaner Krankenhaus transportiert wurden.

Die GFO ist eine große Organisation mit über 100 Standorten und etwa 15.000 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie betreibt neben Krankenhäusern auch medizinische Versorgungszentren, Pflegeeinrichtungen, Hospize, Kindergärten, Schulen für Gesundheitsberufe sowie ein Gymnasium und eine Realschule.