Samstag, 6. Dezember 2025

6.12.2025: Frohe Botschaft aus der Steckdose: Hilden spart Strom – und Gas gleich mit

In Hilden ist die Vorfreude auf den Februar 2026 plötzlich nicht mehr nur dem Karneval oder den verkaufsoffenen Sonntagen geschuldet – nein, dieses Mal kommt die gute Laune direkt aus der Steckdose und der Heizungsanlage! Die Stadtwerke Hilden haben beschlossen, ihre Kundinnen und Kunden mit einer frohen Botschaft zu beglücken, die klingt wie ein Weihnachtswunder auf der Energierechnung: Strom und Gas werden günstiger. Und das nicht nur symbolisch um zwei Cent und ein Lächeln, sondern um satte sieben Prozent – je nach Tarif und Verbrauch natürlich. Aber hey, wir nehmen, was wir kriegen können!

Vertriebsleiter Stephan Horn strahlt vermutlich heller als der Tannenbaum im Hildener Rathaus und verkündet stolz, dass es gelungen sei, Einkaufsvorteile am Energiemarkt zu erzielen. Wahrscheinlich hat da jemand beim Strom-Shopping richtig clever verhandelt, nach dem Motto: „Drei Gigawattstunden zum Preis von zweien, und den Netzbetreiber-Rabatt bitte gleich mit.“ Das Ergebnis: Ein Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch spart 87 Euro im Jahr. Das ist fast ein Wochenende Streetfood-Festival – mit Nachtisch!

Aber auch die Gas-Kundschaft darf sich auf mildere Zeiten freuen – zumindest beim Blick auf die Abrechnung. Zwar steigen die CO₂-Kosten und die Netzentgelte klettern auch munter mit, weil irgendwer in Berlin beschlossen hat, dass Gasleitungen jetzt plötzlich „transformiert“ werden müssen (was auch immer das genau heißt – wahrscheinlich Yoga für Rohre). Trotzdem, unterm Strich bleibt’s günstiger. Rund 88 Euro Ersparnis für den Durchschnittsverbraucher. Ein echter Lichtblick, wenn man bedenkt, dass sich die Gasspeicherumlage einfach sang- und klanglos verabschiedet. Man fragt sich, ob sie wenigstens einen Abschiedskeks dagelassen hat.

Und weil gute Nachrichten zurzeit so selten sind wie ein freier Parkplatz vor dem Supermarkt am Samstag, ist diese Ankündigung fast schon revolutionär. Es passiert ja nicht oft, dass man einen Brief von den Stadtwerken bekommt, bei dem man nicht sofort mit Schnappatmung auf den Kontostand starrt. Stattdessen: Freude, Erleichterung, vielleicht sogar ein kleiner Freudentanz in der Küche – sofern dort noch jemand tanzen kann, nachdem er mit Gas geheizt und Strom gespart hat.

Hilden zeigt also: Es geht auch anders. Zwischen Mittelaltermarkt und Markt-Vibes zeigt die Stadt, dass auch in Zeiten von CO₂-Quoten, Energiekrisen und politischem Strom-Wirrwarr noch Platz ist für ein bisschen Kundenzufriedenheit. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass im März auch das WLAN günstiger wird. Aber das wäre vermutlich zu viel des Guten.

Bis dahin: Licht an, Heizung auf Stufe 3 – und mit breitem Grinsen die Februar-Rechnung abwarten.

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