Freitag, 28. Februar 2025

28.2.2025: Hilden spart sich glücklich – oder etwa doch nicht?

Hilden hat einen neuen Haushaltsplan – und Bürgermeister Claus Pommer atmet erst mal tief durch. Endlich handlungsfähig! Endlich keine lähmende Unsicherheit mehr! Endlich… Moment mal, haben wir das Wort „Sparprogramm“ gehört? Ja, genau. Und wie immer, wenn das Geld knapp wird, trifft es natürlich nicht die Straßenlaternen oder die Rathauspflanzen, sondern das Personal. Es soll ein „Konzept zur Stellenkonsolidierung“ geben. Klingt erst mal schick, heißt aber übersetzt: weniger Leute, mehr Arbeit für die, die bleiben. Oder, wie es die Bürokaffeemaschine zusammenfassen würde: „Ich brühe weiterhin, aber der Filter fehlt.“

Doch zurück zur Haushaltsgenehmigung. CDU, SPD und Grüne haben sich zusammengerauft und einen Kompromiss gefunden. Die FDP findet das eher so mittel, die AfD hat ein Sparpaket von vier Millionen Euro gefordert (was fast so wahrscheinlich ist wie ein Einhorn auf dem Rathausplatz), und die Bürgeraktion spricht von einem „Appel und einem Ei“, für das sich die CDU angeblich ihre Zustimmung erkaufen ließ. Also, alles wie immer in der Kommunalpolitik: alle sind irgendwie unzufrieden, aber zumindest kann jetzt wieder Geld ausgegeben werden.

Immerhin gibt es Lichtblicke: Mehr Geld für Fortbildungen! Jugendverbandsarbeit wird weiter finanziert! Eine Beherbergungssteuer wird geprüft! Na gut, Letzteres könnte bei den Hoteliers in der Stadt für spontane Schnappatmung sorgen, aber hey – man kann ja nicht nur sparen, man muss auch irgendwo Einnahmen generieren.

Während der Bürgermeister also bereits fleißig überlegt, wie er mit „Personalfluktuation und Digitalisierung“ die Personalkosten senken kann (sprich: bitte von allein kündigen oder euch von Robotern ersetzen lassen), bleibt eine Erkenntnis: Ein strukturelles Defizit löst sich nicht von allein. 2027 droht Hilden ein Haushaltssicherungskonzept. Bis dahin? Augen zu und durch. Oder, wie die Kaffeemaschine sagen würde: „Zucker oder schwarz? Egal, Hauptsache, es läuft.“

Donnerstag, 27. Februar 2025

27.2.2025: Jeck, jecker, Hilden – Wenn das Rathaus Kopf steht!

Itter Itter Helau! Einmal im Jahr gibt es in Hilden kein Halten mehr: Die Jecken übernehmen das Regiment, der Bürgermeister verliert seinen Schlüssel (zumindest offiziell), und das Bürgerhaus wird zum Epizentrum des Frohsinns. Und dieses Jahr? Nun ja, dieses Jahr war es besonders turbulent – und feuchtfröhlich.

Pünktlich um 10:20 Uhr öffnen sich die Tore, und die Karnevalisten stürmen los. Konfetti fliegt, Orden glitzern, und irgendwo zwischen Warm-up-Party und Rathaussturm hat der Büroleiter beschlossen, als Pumuckl zu feiern – eine Entscheidung, die wohl in einer spontanen Eingebung oder nach einem Glas Alt gefallen sein muss.

Der Bürgermeister, mutmaßlich ahnend, dass er gleich um sein Amt (zumindest für den Tag) bangen muss, spielt auf Zeit. „Ich weiß gar nicht, wo der Rathausschlüssel ist“, behauptet er. Eine mutige Strategie, allerdings wenig überzeugend, wenn man den Schlüssel am Tag zuvor noch stolz in die Kamera gehalten hat. Die Jecken lassen sich natürlich nicht täuschen und setzen zum finalen Angriff an.

Und dann kommt der Paukenschlag: Verstärkung rollt an. Aber nicht irgendeine – nein, die Feuerwehr! Prinz Hildanus André I. hat es sich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich mit der Wasserspritze in Stellung zu gehen. Panik im Rathaus? Nun, sagen wir so: Als der Bürgermeister die Szenerie betrachtet, ruft er panisch: „Das macht Ihr nicht wirklich!“ Doch, lieber Herr Bürgermeister, doch. Das macht man in Hilden wirklich.

Die Verteidigung hält nicht lange. Der Rathausschlüssel wechselt den Besitzer, die Möhnen jubeln, und drinnen wartet bereits die Stärkung: Sekt, Chips, Flips und Berliner – eine Kombination, die vermutlich nur im Karneval als „ausgewogene Mahlzeit“ durchgeht.

Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Um 15:11 Uhr steht bereits der nächste Sturm auf dem Programm: Die Waldkaserne wird angegriffen. Ob sich dort ebenfalls eine Wasserspritze in Stellung bringt? Möglich. Sicher ist nur eins: In Hilden regieren jetzt die Jecken – und das ist auch gut so!

Dienstag, 25. Februar 2025

25.2.2025: Hilden, das neue Las Vegas: Ampeln, Parkplätze und ein Hauch von Drama

Hilden – die Stadt, die niemals schläft. Oder zumindest nicht, wenn man in der Nähe des Westrings wohnt. Denn dort tobt ein Drama epischen Ausmaßes: Es geht um Parkplätze, eine neue Ampel und die ewige Frage, ob Menschen wirklich freiwillig für Parkplätze zahlen oder doch lieber die kostenfreien nutzen – Spoiler: Wir wissen es alle.

Das Vabali Spa – ein Ort der Entspannung, an dem gestresste Großstädter ihre Seelen im Dampfbad auftauen lassen, während draußen das Parkplatzchaos tobt. 500 Besucher am Tag, 315 Parkplätze, ein Wanderparkplatz mit 169 Stellflächen und jetzt soll es noch einen mit 151 weiteren geben. Das klingt für die einen nach einer sinnvollen Erweiterung, für andere wie die Grundzutat für eine waschechte Lokalpolitik-Debatte mit extra viel Schaum.

Das Problem? Die Gäste könnten sich weigern, für die kostenpflichtigen Spa-Parkplätze zu zahlen und stattdessen die kostenlosen Wanderparkplätze kapern. Überraschend ist das nicht – die wenigsten Menschen denken beim Saunabesuch: "Hach, ich gebe mein Geld nicht nur für heiße Steine, sondern auch für einen Parkplatz aus."

Und dann wäre da noch die Kreuzung…

Westring/Schalbruch – ein Ort, an dem nicht nur Autofahrer, sondern vor allem Radfahrer gerne mal unfreiwillig eine Pause einlegen – dank Unfällen. Sechs verletzte Radfahrer in zwei Jahren, drei Unfälle im letzten Jahr. Lösung der Stadt: eine Ampel. Reaktion der Bürger: geteilter als ein perfekt geschnittenes Sushi-Röllchen.

Manche fürchten die zusätzliche Lärmbelastung durch anfahrende Autos an der Ampel, andere wünschen sich stattdessen einen Kreisverkehr – was die Stadt allerdings kategorisch ausschließt. Vermutlich, weil Hilden nicht Monaco ist und Kreisverkehre hier eher als urbaner Deko-Exzess betrachtet werden.

Was passiert mit der Geschwindigkeit? Die Bürger wollen eine Reduzierung, die Verwaltung hält dagegen: Statt runter auf 30 km/h soll es rauf auf 70 km/h gehen – weil der Westring Teil des Hildener Rings ist, der den Verkehr in der Stadt entzerren soll. Das klingt ein bisschen so, als würde man in einer überfüllten Sauna einfach noch ein paar Eukalyptusaufgüsse drauflegen, um das Problem zu lösen.

Natürlich gibt es auch eine finanzielle Seite: Die Vabali Spa GmbH & Co KG soll sich an den Stellplätzen und der Umgestaltung der Kreuzung beteiligen. Damit wird Wellness in Hilden quasi zur Spendenaktion für sichere Straßen.

Was lernen wir daraus? Wo Menschen parken, da entstehen Dramen. Wo Ampeln aufgestellt werden, gibt es hitzige Debatten. Und wenn es um Geschwindigkeit geht, ist Hilden die Stadt, die zwischen Yoga-Entschleunigung und Vollgas auf 70 km/h schwankt.

Bleibt nur eine Frage: Kann man in der Sauna eigentlich auch politische Diskussionen führen? Falls ja, bräuchte es dort dringend einen eigenen Parkplatz – aber bitte kostenfrei!

Montag, 24. Februar 2025

24.2.2025: Grundsteuer in Hilden: Warum Max jetzt mehr zahlt und Alexandra sich freut

Steuern – keiner mag sie, aber alle brauchen sie. Vor allem die Grundsteuer, die uns in Hilden 2024 rund 15 Millionen Euro in die Stadtkasse gespült hat. Schulen, Kitas, Sportplätze und Kultur – alles hängt davon ab. Doch jetzt wird’s spannend: 2025 ändert sich die Grundsteuer, weil sie bisher, laut Bundesverfassungsgericht, so gerecht war wie ein Schokoriegel in einer Geschwisterrunde – einer kriegt mehr, der andere guckt in die Röhre.

Schauen wir uns zwei Beispiele an: Max und Alexandra. Max wohnt in einem Haus in Hilden-Nord, das seit 1922 steht. Das Finanzamt hatte sein Grundstück in den 60ern mit einem Messbetrag von 29 € bewertet. Resultat? 170 € Grundsteuer pro Jahr. Alexandra hingegen hat 2022 neu gebaut, ihr Haus wurde mit 125 € bewertet – und sie musste satte 730 € zahlen. Max wohnt aber nicht in einer Ruine, sondern hat sein Haus stets renoviert. Zudem besitzt er ein viel größeres Grundstück als Alexandra. Und trotzdem zahlte er deutlich weniger. Klingt unfair? Fand das Verfassungsgericht auch.

Deshalb musste nun alles neu bewertet werden. Und siehe da: Max’ Messbetrag steigt auf 69 €, Alexandra’s sinkt auf 95 €. Das bedeutet für ihn: mehr zahlen. Für sie: Entlastung. Wer Fehler in seiner neuen Bewertung entdeckt, muss sich ans Finanzamt wenden – denn nur die dürfen daran schrauben.

Aber es wird noch spannender! Der neue Messbetrag allein bestimmt noch nicht, wie viel Grundsteuer man wirklich abdrücken muss. Dafür gibt’s den sogenannten Hebesatz, den die Stadt festlegt. Und weil die Reform Wohnimmobilien tendenziell höher und Gewerbeimmobilien niedriger bewertet, haben die Städte die Möglichkeit bekommen, mit unterschiedlichen Hebesätzen gegenzusteuern.

In Hilden hat man sich also Folgendes überlegt: Um Wohngrundstücke nicht zu sehr zu belasten, gibt’s für sie einen Hebesatz von 650 Punkten. Gewerbeimmobilien hingegen kriegen 1300 Punkte. Aber – und jetzt kommt’s – das Haushaltsdefizit ist groß, und deswegen wird die Grundsteuer insgesamt von 15 auf 17 Millionen Euro erhöht. Also: Mehr Gerechtigkeit, aber auch höhere Einnahmen für die Stadt.

Unterm Strich heißt das: Die Grundsteuerreform sorgt dafür, dass einige in Hilden mehr zahlen, andere weniger. Die Stadt hat den Hebesatz angepasst, um die neue Bewertung etwas auszugleichen – aber gleichzeitig die Einnahmen erhöht. Ob das nun alle gerecht finden? Nun ja, Steuern waren noch nie ein Thema für Begeisterungspartys. Aber immerhin: Jetzt zahlt nicht mehr Alexandra überproportional viel, während Max in seiner perfekt renovierten Altbauvilla weniger als eine Monatskarte fürs Schwimmbad abdrückt.

Sonntag, 23. Februar 2025

23.2.2025: Hilden und der große Showdown um den verkaufsoffenen Sonntag

Man könnte meinen, es geht um eine dramatische Abstimmung im Bundestag oder um die Verabschiedung eines bahnbrechenden Gesetzes. Doch nein, Hilden diskutiert über etwas mindestens genauso Wichtiges: den verkaufsoffenen Sonntag am 4. Mai.

Es ist ein regelrechter Politkrimi! Erst wird der Termin im Dezember überraschend gekippt – mit der Begründung, dass der 1. Mai, ein gesetzlicher Feiertag, zu nah dran sei. Schließlich müssen die hart arbeitenden Menschen ja auch mal ein richtig schönes, langes Wochenende genießen! Die SPD, die Grünen und die Bürgeraktion haben sich damals durchgesetzt, und so blieb es bei nur drei verkaufsoffenen Sonntagen für 2025.

Doch jetzt kommt die große Wende! Das Citymanagement lässt nicht locker und startet einen neuen Versuch. Man stelle sich das vor: Christian Schwenger, Leiter der Wirtschaftsförderung, quasi wie ein Held in einem Westernfilm, der noch eine letzte Kugel im Revolver hat, reitet in die nächste Ratssitzung und sagt: „Leute, wir müssen reden!“

Denn die Händler und Gastronomen Hildens sind alarmiert. Sie brauchen diesen Sonntag wie ein Bäcker sein Mehl. Schließlich ist es nicht nur irgendein Sonntag – es ist der verkaufsoffene Sonntag parallel zum Weindorf! Und mal ehrlich, was gibt es Schöneres, als nach ein paar edlen Tropfen noch ein bisschen durch die Geschäfte zu schlendern und den einen oder anderen spontanen Kauf zu tätigen? Ein perfektes Konzept!

Aber Moment – was ist mit den Angestellten? Auch hier hat Schwenger eine Antwort: Es gibt Zuschläge, steuerfreie 50 Prozent extra, und nur Freiwillige müssen ran. Eigentlich also ein Win-Win – oder?

Nun bleibt es spannend: Wird der Rat in der nächsten Sitzung doch noch ein Einsehen haben? Werden die Geschäfte am 4. Mai ihre Türen öffnen dürfen? Oder bleibt alles beim Alten, und die Hildener müssen bis September warten, um sich an einem Sonntag dem gepflegten Einkaufsbummel hinzugeben?

Eines ist klar: Die Stadt lebt von diesen Events, und die Händler setzen viel daran, Menschen in die Innenstadt zu locken. Vielleicht wird sich am 26. Februar zeigen, dass Vernunft und ein gutes Glas Wein manchmal die besten Argumente sind!

Samstag, 22. Februar 2025

22.2.2025: Hilden goes Hightech – Wenn das Parken smarter ist als dein Auto

Es gibt bahnbrechende Innovationen, die unser Leben grundlegend verändern: das Rad, die Glühbirne, das Internet … und jetzt: kontaktloses Bezahlen am Parkautomaten in Hilden!

Ja, du hast richtig gelesen. Während andere Städte noch über Schlaglöcher und marode Brücken diskutieren, setzt Hilden neue Maßstäbe in Sachen Parkraummanagement. Vergesst Kleingeld, vergesst das altmodische Rumgefummel mit Münzen – in Hilden zahlt man jetzt digital, smart und natürlich total innovativ.

Seit November 2024 gibt es eine Park-App, mit der man seine Gebühren bequem per Smartphone begleichen kann. Und weil das noch nicht genug ist, gibt es inzwischen sechs verschiedene Anbieter – weil einer einfach zu langweilig wäre. Man hat also die Wahl zwischen EasyPark, PayByPhone, Parkster, Mobilet, Yellowbrick/Flowbird und PARCO. Wenn man Pech hat, braucht man für jede Stadt eine andere App – aber hey, das hält den Kopf fit!

„Ich habe so viele Apps auf meinem Handy, langsam reicht’s mir.“ Diesen Satz sagte eine genervte Passantin – und wahrscheinlich hat sie damit eine neue Lebensweisheit geschaffen. Wer kennt es nicht? Neben der App für Online-Banking, Lieferdienste, Social Media und Fitness-Tracking nun also auch noch eine App fürs Parken. Natürlich könnte man einfach eine EC-Karte oder Kreditkarte benutzen – aber das wäre ja viel zu simpel.

Ab nächster Woche kommt dann die kontaktlose Zahlung per NFC. Einfach Karte oder Smartphone an den Automaten halten – zack, bezahlt! Doch während die Stadt stolz von einem „flexiblen und barrierefreien System“ spricht, rollen viele Bürger nur mit den Augen. Denn Bargeld? Das war einmal. Die gute alte Münze ist jetzt offiziell „out“.

Während manch einer die Modernisierung feiert, gibt es auch die Nostalgiker: „Ich zahle mit Münzen, weil ich nicht so viele Apps auf meinem Handy haben will“, sagt ein Passant. Und genau hier liegt das Problem: Manche lieben den Fortschritt, andere hängen an ihrem Kleingeld, wie Opa an seinem 50-Pfennig-Stück von 1983.

Doch die Stadt bleibt hart: Ohne Bargeld gibt es weniger Störungen an den Automaten, geringere Reparaturkosten und niemand muss mehr die Münzbehälter leeren. Das mag praktisch sein – aber was ist mit den Leuten, die weder Karte noch Smartphone nutzen wollen? Die Antwort der Stadt klingt fast schon beruhigend: „Wir begleiten die Einführungsphase mit Verständnis.“ Also keine Sorge liebe Barzahler – es wird niemand direkt ins digitale Zeitalter gezwungen. Noch nicht.

Die einen lieben es, die anderen verzweifeln daran – aber eines steht fest: In Hilden wird das Parken revolutioniert. Wer sich darauf einlässt, hat bald weniger Kleingeld in der Tasche und dafür eine weitere App auf dem Handy. Ob das ein Fortschritt ist oder einfach nur unnötiger Hightech-Wahnsinn?

Die Antwort darauf findest du in der Zukunft. Oder spätestens dann, wenn du am Automaten stehst und hektisch nach der richtigen App suchst.

Freitag, 21. Februar 2025

21.2.2025: Großbaustelle in Benrath: Eine neue Herausforderung für Verkehrsteilnehmer und Geduldsakrobaten

Düsseldorf-Benrath, wir haben ein Problem! Wer aus Hilden oder Monheim nach Benrath möchte, muss sich ab sofort auf eine abenteuerliche Reise begeben – eine Reise voller Umleitungen, Staus und spontaner Verkehrsmeditation. Denn die Hildener Straße wird saniert!

Die Stadt Düsseldorf hat sich gedacht: „Diese Straße sieht doch ein bisschen mitgenommen aus, das können wir besser!“ Also werden nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Geh- und Radwege zwischen dem Rheinbahndepot und der Autobahnunterführung hübsch gemacht. Und als besonderes Schmankerl gibt’s an der Kreuzung Hildener Straße / Am Buchholzer Busch sogar einen nagelneuen Kreisverkehr. Wer also schon immer mal das Gefühl haben wollte, im Auto eine Ehrenrunde zu drehen – bitte sehr!

Für alle, die jetzt panisch ihr Navi checken: Entwarnung, es gibt eine Umleitung! Stadteinwärts schlängelt sich der Verkehr über den Schwarzen Weg, die Südallee und die Urdenbacher Allee. Klingt nach einer nette Route für eine Sonntagsfahrt – wäre da nicht die Tatsache, dass sich ab jetzt ALLE durch diese Straßen quetschen müssen.

Die gute Nachricht: Stadtauswärts in Richtung Hilden bleibt die Straße befahrbar. Die schlechte Nachricht: Stadteinwärts könnte es eng werden – und mit „eng“ ist gemeint, dass man in der Rushhour vielleicht darüber nachdenkt, ob man nicht doch besser mit dem Fahrrad, zu Fuß oder gleich mit einem Campingstuhl für den Stau ausgerüstet loszieht.

Auch die Rheinbahn-Linien 784 und 788 nehmen den Umweg mit. Wer also dachte, er könnte entspannt mit dem Bus durch die Baustelle rollen – Fehlanzeige! Die Linien fahren ebenfalls die Umleitung, was bedeutet: Mehr Fahrzeit einplanen und vielleicht ein gutes Buch mitnehmen. Oder zwei.

Und jetzt kommt der Knaller: Diese Baustelle ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Laut der Stadt Düsseldorf sollen die Arbeiten „etwa 15 Monate“ dauern. In Bauzeitrechnung bedeutet das: Vielleicht 15 Monate, vielleicht auch ein bisschen länger – je nach Wetter, Baufortschritt und allgemeinem Chaosfaktor.

Also, liebe Benrather, Hildener und Monheimer: Tief durchatmen, sich mental auf neue Wege vorbereiten und vielleicht schon mal die beste Stau-Playlist zusammenstellen. Düsseldorf-Benrath wird in den nächsten Monaten ein bisschen wie ein Escape Room – nur mit mehr Autos und weniger Auswegen.